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Verkehrsunfall auf B31 in Kirchzarten

Mehrere Fahrzeuge kollidierten, fünf Verletzte, hoher Sachschaden, Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Abend des Sonntags, 01.02.2026, knapp vor 19:00 Uhr gab es einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 31, Höhe Himmelreich, bei dem mehrere Fahrzeuge beteiligt waren und insgesamt fünf Insassen verletzt wurden.

Die Autofahrerin, 40 Jahre alt, fuhr in östlicher Richtung auf der Bundesstraße 31 und geriet aus bisher unbekannten Gründen nach links in den Gegenverkehr. Dabei kollidierte die Frau frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, der mit zwei Personen besetzt war. Das entgegenkommende Fahrzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem linken von insgesamt zwei Fahrstreifen in westlicher Richtung. Durch den Zusammenstoß wurde der Wagen mit den zwei Insassen auf den rechten Fahrstreifen abgelenkt und kollidierte dort auch mit einem Pkw, der in Richtung Freiburg fuhr und ebenfalls mit zwei Personen besetzt war. Kurz darauf wich eine 66-jährige Autofahrerin, die ebenfalls in östlicher Richtung unterwegs war, den zuvor verunglückten Fahrzeugen auf die Gegenfahrbahn aus und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.

Bei dem Unfall mit den fünf beteiligten Fahrzeugen wurden insgesamt fünf Personen verletzt. Die 40-jährige Autofahrerin musste aufgrund schwerer Verletzungen vom Rettungsdienst in eine Klinik in Freiburg gebracht werden. Die anderen Verletzten wurden ebenfalls zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.

Die B31 war für mehrere Stunden vollständig gesperrt.

Die Verkehrspolizei Freiburg hat den Unfall aufgenommen und führt weitere Ermittlungen zur genauen Unfallursache durch.

ak

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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