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Verkehrsunfall in Bad Schussenried

Ein Laster mit Tierkadavern kippt nach einem Auffahrunfall um. Die Autofahrerin und der mutmaßliche Unfallverursacher wurden leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um etwa 14:45 Uhr fuhr eine 54-jährige Frau mit ihrem BMW Mini auf der Landstraße 283 von Sattenbeuren in Richtung Steinhausen. Kurz vor Steinhausen, in der Nähe von Aichbühl, plante sie links abzubiegen. Da es zu diesem Zeitpunkt Gegenverkehr gab, musste sie anhalten. Ein Lastwagenfahrer hinter ihr bemerkte dies zu spät und fuhr trotz Ausweich- und Bremsmanövern in das Heck des stehenden Kleinwagens. Der BMW Mini drehte sich um 180 Grad und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden MAN Sattelzug. Der 56-jährige Fahrer des MAN Lastwagens mit Spezialaufbau, der auf das Auto aufgefahren war, überfuhr noch einen Leitpfosten im Grünstreifen. Anschließend kippte der mit Tierkadavern beladene 19-Tonner in der abschüssigen Böschung auf die rechte Seite und kam in der Wiese zum Liegen. Die Autofahrerin und der mutmaßliche Unfallverursacher erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Der Fahrer des MAN Sattelzugs wurde nicht verletzt. Die Polizei und die Straßenmeisterei sperrten die Straße vollständig und leiteten den Verkehr um. Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten mit einem Schwerlastkran war die L283 bis etwa 22 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden am MAN mit Spezialaufbau wird auf mindestens 40.000 Euro geschätzt. Der Schaden am Auto wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die MAN-Zugmaschine wurde auf der linken Seite erheblich beschädigt, der mitgeführte Auflieger blieb unbeschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 10.000 Euro. Der Schaden an der Umgebung muss noch ermittelt werden. Die Feuerwehren aus Bad Schussenried, Bad Buchau und Reichenbach waren mit 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort.

Fehlende Aufmerksamkeit im Straßenverkehr kann schwerwiegende Folgen haben. Daher ist es entscheidend, immer voll konzentriert am Steuer zu sein und sich nicht ablenken zu lassen. Schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann ausreichen, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

++++0252826(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigen insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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