Rettungskräfte im Einsatz nach überschlagenem Pkw-Unfall mit schwer verletztem Fahrer und Drogenfund
Verkehrsunfall in Mannheim

Mannheim (ost)
Wie bereits gemeldet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6355235 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6355376 ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags im Stadtteil Wallstadt ein Verkehrsunfall, bei dem ein Mercedes sich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Der 25-jährige Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen in Form von Knochenbrüchen und Kopfverletzungen.
Während der Unfallaufnahme fanden die Polizeibeamten eine Schreckschusswaffe, etwa 170 Gramm Kokain in verkaufsfertigen Einheiten sowie mehrere Tausend Euro mutmaßliches Dealgeld. Diese Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Aufgrund der Funde wird nun zusätzlich wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln unter Mitführung von Waffen gegen den 25-jährigen Fahrer und Halter des Mercedes ermittelt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der 25-jährige deutsche Verdächtige dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Seit der Eröffnung und Vollstreckung des Haftbefehls wird der Verdächtige im Krankenhaus überwacht. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Rauschgift-Ermittlungsgruppe dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.733 Fällen oder 0,57% vertreten. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 260.926 Fällen (85,09%). Bezogen auf die Ortslage gab es 25.663 Unfälle innerorts (8,37%), 13.562 Unfälle außerorts (4,42%) und 3.369 Unfälle auf Autobahnen (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








