Ein 27-Jähriger verursacht unter Drogen- und Alkoholeinfluss einen Unfall, bei dem ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro entsteht.
Verkehrsunfall in Philippsburg

Karlsruhe (ost)
Am Donnerstagmorgen in Philippsburg nahm ein Fahrer eines VW mutmaßlich unter dem Einfluss mehrerer berauschender Mittel am Straßenverkehr teil und verursachte einen Verkehrsunfall.
Nach aktuellen Informationen fuhr der 27-Jährige gegen 09:40 Uhr auf der Robert-Koch-Straße in Richtung Röntgenstraße. Möglicherweise aufgrund des Konsums von berauschenden Mitteln verlor er die Kontrolle über sein Auto und kollidierte zunächst mit einem Laternenmast, der dann auf einen Bauzaun fiel.
Trotz ausgelöster Airbags und eines beschädigten Reifens fuhr der Verdächtige zunächst weiter, blieb jedoch etwa 100 Meter weiter mit seinem Fahrzeug stehen. Während er versuchte, den beschädigten Reifen zu wechseln, informierten Zeugen die Polizei.
Bei der folgenden Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 27-Jährige anscheinend unter dem Einfluss von Kokain und THC stand und außerdem einen Atemalkoholwert von etwa 0,6 Promille hatte. Darüber hinaus besaß der Verdächtige keine Fahrerlaubnis.
Der 27-Jährige erlitt leichte Verletzungen bei dem Unfall und es entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro.
Der Beschuldigte muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Anna Breite-Diehl, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. 10355 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 3.38% ausmacht. 1733 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








