Ein E-Scooter und ein Fahrrad kollidierten in der Fährstraße, wobei eine Mitfahrerin verletzt wurde. Der E-Scooter-Fahrer hatte keine Versicherung und stand unter Drogeneinfluss.
Verkehrsunfall in Rastatt

Rastatt (ost)
Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagmorgen in der Fährstraße, wo sie auf die Straße „Am Giessen“ trifft. Dabei waren ein E-Scooter und ein Fahrrad beteiligt, wodurch eine Mitfahrerin des E-Scooters leichte Verletzungen erlitt. Es wird berichtet, dass ein 22-jähriger E-Scooter-Fahrer mit seiner 15-jährigen Mitfahrerin den Gehweg der Fährstraße in Richtung Ortsausgang befuhr. An der Kreuzung „Am Giessen“ verließ der 22-Jährige angeblich den Gehweg, ohne zu bremsen, und kollidierte mit einem 40-jährigen Radfahrer, als er die Straße überquerte. Die Mitfahrerin stürzte infolge des Zusammenstoßes vom E-Scooter und erlitt leichte Verletzungen, lehnte jedoch eine medizinische Versorgung vor Ort ab. Anschließend setzten das E-Scooter-Duo seine Fahrt fort, ohne die Personalien auszutauschen. Der 40-jährige Radfahrer verfolgte sie und konfrontierte sie etwa 500 Meter vom Unfallort entfernt, was zu einem Streit zwischen den Beteiligten führte. Der Radfahrer rief den Notruf an, woraufhin der 22-Jährige zu Fuß flüchtete und seine Beifahrerin mit dem E-Scooter zurückließ. Die Polizei konnte den E-Scooter-Fahrer nach der Unfallaufnahme telefonisch erreichen und persönlich antreffen. Bei der Belehrung durch die Beamten zeigten sich bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Drogentest ergab einen positiven Befund auf Cannabis. Der Mann wurde zur Blutentnahme in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Es stellte sich zudem heraus, dass der E-Scooter nicht versichert war. Ermittlungen wegen Unfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung wurden eingeleitet.
/lb
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (28389) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (4031). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was einen Anteil von 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








