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Verkehrsunfall in Ulm

Ein 14-Jähriger E-Scooter-Fahrer missachtet Rotlicht, verursacht Unfall und zieht sich leichte Verletzungen zu.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um etwa 16.30 Uhr fuhr der junge Mann mit seinem Roller am Bahnhofsplatz entlang. Nach Aussagen von Zeugen überholte der 14-Jährige wartende Autos und überquerte eine Fußgängerampel. Trotz des Rotlichts fuhr er an dem haltenden Auto vorbei und achtete anscheinend nicht auf ein herannahendes Fahrzeug auf der zweiten Spur. Der Junge wurde von dem Mercedes eines 49-Jährigen erfasst und gegen den Tesla eines 32-Jährigen geschleudert. Dabei erlitt der Jugendliche leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst musste nicht eingreifen. Die Polizei Ulm-Mitte hat den Unfall dokumentiert. Der Schaden am fahrbereiten Mercedes wird auf 1.500 Euro geschätzt, der am Tesla auf 500 Euro. Der Schaden am E-Scooter wird auf 50 Euro geschätzt. Da die Ampel für den E-Scooter-Fahrer bereits rot zeigte, muss der 14-Jährige mit einem Bußgeld von mindestens 240 Euro rechnen.

Information der Polizei:

Es ist von großer Bedeutung, dass auch Radfahrer die Straßenverkehrsordnung stets einhalten. Die darin enthaltenen Vorschriften sollen dazu beitragen, gefährliche Verkehrssituationen zu vermeiden und Unfälle zu verhindern. So können alle Verkehrsteilnehmer, ob zu Fuß, auf einem Fahrzeug oder in einem Kraftfahrzeug, sicher ans Ziel gelangen.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Fällen. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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