Ein Verkehrsunfall auf der B 3 in Wiesloch führte zu einer Vollsperrung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Verkehrsunfall in Wiesloch: Straßensperrung und Zeugenaufruf

ein-Neckar-Kreis (ost)
Wie bereits gemeldet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6246320), kam es am Montagmittag auf der B 3 bei Wiesloch zu einem Verkehrsunfall, der zur Vollsperrung der B 3 führte.
Ein unbekannter Fahrer eines Kleinwagens war gegen 12:30 Uhr auf der B 3 vom Abzweig zur Parkstraße in Richtung Abzweig zur L 723 unterwegs und überholte trotz herannahendem Gegenverkehr ein langsam fahrendes Fahrzeug. Ein entgegenkommender Opel-Fahrer im Alter von 35 Jahren musste eine Notbremsung durchführen, um eine Kollision mit dem Unbekannten zu vermeiden. Eine 42-jährige Frau, die folgte, konnte ihren Fiat nicht rechtzeitig zum Stillstand bringen und fuhr auf den Opel auf. Das überholende und den Unfall verursachende Fahrzeug setzte seine Fahrt danach fort.
Der Opel-Fahrer erlitt leichte Verletzungen durch den Zusammenstoß und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Insassen des Fiat kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.
Beide Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
Während der Unfallaufnahme sowie der Abschlepp- und Aufräumarbeiten war die B 3 zwischen der L 723 und dem Abzweig Parkstraße in beide Richtungen bis 14:15 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
Die weiteren Ermittlungen des Polizeireviers Wiesloch zum Unfall dauern an. Personen, die den Unfall beobachtet haben und hilfreiche Informationen zum unfallverursachenden Fahrzeug und dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06222/5709-0 beim Polizeirevier Wiesloch zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden (10.97%), 10355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3.38%) und 1733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0.57%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 (85.09%). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








