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Verkehrsunfall mit eScooter in Waldshut-Tiengen

Zwei Kinder verunfallten auf dem Gehweg mit einem eScooter. Ermittlungen wegen unerlaubter Nutzung und Besitzverhältnissen des Fahrzeugs laufen.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Dienstag, den 28.07.2026, ereignete sich gegen 13:45 Uhr ein Unfall auf dem Bürgersteig in der Gurtweiler Straße in Waldshut, bei dem zwei Kinder mit einem eScooter verwickelt waren. Nach bisherigen Informationen stürzten die beiden aufgrund eines Fahrfehlers. Beide Kinder wurden zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Im Zuge der Unfallaufnahme gab es Unstimmigkeiten bezüglich des Eigentums am eScooter. Es besteht der Verdacht, dass die Kinder das Fahrzeug in der Nähe der Stadthalle Waldshut unberechtigt benutzt haben. Die Verkehrspolizei Waldshut hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen, die gesehen haben, wie der eScooter gegen 13:30 Uhr im Bereich der Stadthalle Waldshut entwendet wurde, oder die Informationen zum Besitzer des eScooters der Marke Slidefox haben. Die Verkehrspolizei Waldshut ist unter Tel. 07751 8963 0 erreichbar.

Elektrokleinstfahrzeuge, umgangssprachlich als eScooter bekannt, müssen den deutschen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und versichert sein. Sie dürfen erst ab einem Alter von 14 Jahren gefahren werden und sind nicht auf dem Gehweg erlaubt. Es ist grundsätzlich nicht gestattet, eine zweite Person mitzunehmen. eScooter, die eine Geschwindigkeit von 20 km/h überschreiten, sind in Deutschland nicht zugelassen. In solchen Fällen drohen möglicherweise Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Fällen, was 85.09% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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