Eine 29-jährige Autofahrerin verursachte einen Unfall unter Alkoholeinfluss und leistete Widerstand gegen die Polizei, indem sie zwei Beamte biss und einen weiteren trat.
Verkehrsunfall und Widerstand in Pforzheim

Pforzheim (ost)
Am Samstagabend ereignete sich gegen 19:30 Uhr in der Nordstadt von Pforzheim ein Verkehrsunfall, bei dem eine 29-jährige Autofahrerin, die mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stand, mehrere Fahrzeuge beschädigte. Nach den bisherigen Informationen verlor sie aufgrund ihres Alkoholkonsums die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte mit zwei Autos und zwei Motorrollern. Der entstandene Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Als die Polizei eintraf, war die Frau noch in ihrem Fahrzeug. Bei ihr wurde ein deutlicher Geruch von Alkohol festgestellt. Ein Zeuge sagte den Beamten, die Fahrerin habe versucht, nach dem Unfall vom Ort wegzukommen. Ein anderer Zeuge stellte den Behörden Aufnahmen vom Fahrverhalten einer Dashcam zur Verfügung.
Im weiteren Verlauf zeigte sich die 29-Jährige zunehmend aggressiv und leistete auch auf der Polizeiwache erheblichen Widerstand. Sie biss zwei Polizisten, trat nach einem Beamten und traf diesen am Knie. Außerdem spuckte sie eine weitere Person an und beleidigte mehrere Einsatzkräfte. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Die Frau wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.
Bei der Durchsuchung wurde zudem eine kleine Menge Cannabis entdeckt. Die 29-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung verantworten.
Alexander Uhr, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle entspricht. Innerorts wurden 25663 Unfälle (8,37%) verzeichnet, außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








