Ein betrunkener Fahrer verursacht beträchtlichen Schaden und flüchtet, Spuren führen die Polizei zum Verursacher.
Verkehrsunfallflucht in Dietersweiler

Dietersweiler (ost)
Früh am Samstagmorgen ereignete sich auf der Straße zwischen Dietersweiler und Glatten ein Verkehrsunfall mit erheblichem Schaden, bei dem der Verursacher Fahrerflucht beging. Dank der eindeutigen Unfallspur konnte die Polizei den Verursacher jedoch schnell ausfindig machen.
Nach bisherigen Informationen fuhr der 28-jährige Fahrer mit seinem Auto von Freudenstadt in Richtung Glatten. In einer Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab und stieß mit zwei geparkten Autos auf einem Grundstück zusammen. Danach entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort.
Aufgrund der massiven Beschädigung im Frontbereich seines Autos und einem Reifen, der bis auf die Felge abgerissen war, hinterließ das Fahrzeug des 28-Jährigen eine leicht zu verfolgende Spur aus Fahrzeugteilen, Reifenabrieb, Betriebsstoffen und Kratzspuren auf der Straße. Durch die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte das gesuchte Auto schließlich auf einem nahegelegenen Waldparkplatz gefunden werden. Neben dem Unfallfahrzeug stand ein weiteres Auto, in dem der flüchtige Verursacher schließlich mit seiner Lebensgefährtin auf dem Beifahrersitz angetroffen wurde.
Gegenüber den Polizisten gab er schließlich zu, den Unfall unter Alkoholeinfluss verursacht zu haben. Der daraufhin durchgeführte Alkoholtest bestätigte dies. Der Wert betrug knapp 1,8 Promille. Ein Urin-Test reagierte zudem positiv auf Kokain. Der 28-Jährige musste die Beamten schließlich in ein Krankenhaus begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde ebenfalls eingezogen.
Patrick Bogner, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei 26963 männliche und 3751 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen (0.57%) vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle (85.09%). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








