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Verletzte nach Auseinandersetzung in Freiburg-Altstadt

Am Freitagabend wurden zwei Personen bei einem Vorfall mit einem Messer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen für weitere Informationen.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Abend des 17.07.2026, kurz nach 21:15 Uhr, wurden mehrere Polizeiwagen zu einem Ort für Suchtkranke in der Stefan-Meier-Straße gerufen. Der Grund war eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der angeblich auch ein Messer benutzt wurde.

Daraufhin fuhren mehrere Streifenwagen zum Einsatzort und fanden dort zunächst zwei verletzte Personen und mehrere Unbeteiligte vor.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass zwei Männer im Alter von 18 und 35 Jahren laut ihren Aussagen zuvor im Colombipark von einer unbekannten Person angegriffen worden waren. Einer der Männer hatte offensichtliche Schnittverletzungen durch eine unbekannte Waffe erlitten. Beide begaben sich anschließend zu dem Ort in der Stefan-Meier-Straße.

Der 35-jährige Mann, der angegriffen wurde, verhielt sich anfangs unkooperativ gegenüber den Polizeibeamten und griff später mehrere von ihnen körperlich an. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten.

Die beiden Männer, die angeblich im Colombipark angegriffen wurden, wurden mit leichten Verletzungen in Freiburger Krankenhäuser gebracht. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

Das Polizeirevier Freiburg-Nord hat die Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Gegen den 35-jährigen Mann, der ursprünglich angegriffen wurde, wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

Da der genaue Ablauf des Vorfalls aufgrund widersprüchlicher Aussagen der Beteiligten unklar ist, bittet die Polizei um Zeugenhinweise, die den Vorfall im Colombipark und/oder die späteren Ereignisse in der Stefan-Meier-Straße beobachten konnten oder Informationen über den unbekannten Täter haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0761/8824221 entgegengenommen.

ak

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wobei 304 Fälle gelöst wurden. Im Jahr 2023 stieg die Zahl auf 338 Fälle, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Darunter waren 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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