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Verstärkung für Feuerwehr Weinheim Ritschweier

Drei Quereinsteiger bringen Einsatzbereitschaft und Engagement für ihren Ort mit, während die kleinste Abteilung Rückenwind erfährt.

Das Bild zeigt von links Georg Kippenhan, Abteilungskommandant Ralph Seiberling, Ortsvorsteher Karl-Friedrich Kippenhan, Reinhold Mayer, Erster Bürgermeister Andreas Buske, Timo Seiberling und Feurwehrkommandant Ralf Mittelbach
Foto: Presseportal.de

Weinheim (ost)

Die Feuerwehr Weinheim, Abteilung Ritschweier, bekommt Zuwachs. Drei neue Mitglieder aus dem Quereinstieg bringen Einsatzbereitschaft und eine klare Verbundenheit zu ihrem Ort mit.

Die Abteilung Ritschweier der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim blickte bei ihrer Abteilungsversammlung auf ein engagiertes und abwechslungsreiches Jahr 2025 zurück. Der Abteilungskommandant Ralph Seiberling begrüßte die Anwesenden im Gerätehaus. Von den derzeit 15 Mitgliedern der Abteilung waren 11 anwesend, was die Beschlussfähigkeit der Versammlung gewährleistete. Nach der Begrüßung folgte das Totengedenken.

Ein besonders erfreulicher Punkt waren die Neuaufnahmen. Drei neue Feuerwehrangehörige wurden durch den Abteilungskommandanten Ralph Seiberling und den Kommandanten Ralf Mittelbach in die Feuerwehr Weinheim aufgenommen. Gerade für die Abteilung Ritschweier ist dies ein starkes Signal. Als kleinste Abteilung der Weinheimer Feuerwehr ist es besonders erfreulich, dass sich gleich drei Quereinsteiger gefunden haben, die sich zukünftig für ihren Ort engagieren und Verantwortung übernehmen wollen.

In den Grußworten wurde dieses Engagement ausdrücklich gewürdigt. Der Ortsvorsteher Karl-Friedrich Kippenhan überbrachte die Grüße der Verwaltung und des Ortschaftsrates und dankte der Feuerwehr, insbesondere für die Unterstützung bei örtlichen Veranstaltungen. Auch der Erste Bürgermeister Andreas Buske bedankte sich für das Engagement der Feuerwehrabteilung und zeigte sich erfreut darüber, dass sich Bürger aktiv im Ort einbringen und der Feuerwehr beitreten.

Auch der Feuerwehrkommandant Ralf Mittelbach überbrachte zusammen mit seinen Stellvertretern Thomas Keller und Mathias Bente die Grüße der Feuerwehr Weinheim. Sie bedankten sich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowie für die Unterstützung, die die Abteilung Ritschweier für die gesamte Feuerwehr Weinheim leistet.

Im Bericht des Abteilungskommandanten wurde deutlich, wie zuverlässig die Einsatzkräfte in Ritschweier auch im vergangenen Jahr gearbeitet haben. Die Abteilung bewältigte insgesamt 20 Einsätze im Ausrückebereich 5, zu dem neben Ritschweier auch die Feuerwehrabteilungen Oberflockenbach und Rippenweier gehören. Darunter waren 2 Brandeinsätze, 6 technische Hilfeleistungen und 4 Fehlalarme. Viele der Einsätze fanden tagsüber statt. Auch mehrere besondere Ereignisse und Dienste prägten das Jahr, darunter das Frühlingsfeuer im Ort, Brandsicherheitswachdienste im Stadtgebiet wie bei den Heimattagen, ein zweitägiger Brandsicherheitswachdienst beim Flugtag sowie die Absicherung des Martinszuges im Ort.

Zudem war die Abteilung Ritschweier bei Stromausfällen gefordert. Ein Stromausfall dauerte etwa anderthalb Stunden und fiel zeitlich mit einem Vorfall in Oberflockenbach zusammen. Ein weiterer Stromausfall dauerte etwa eine Stunde.

Neben dem Einsatzgeschehen stand die Aus- und Fortbildung im Fokus. Insgesamt fanden im Berichtsjahr 15 Übungen statt. Zwei Kameraden nahmen an der Truppführer-Ausbildung teil. Ein Teilnehmer besuchte eine Schulung im Bereich Vegetationsbrand. Außerdem beteiligte sich die Abteilung am Führungsworkshop der Feuerwehr Weinheim in Seeheim Jugenheim. Die Zusammenarbeit innerhalb des Ausrückebereichs 5 wurde von Seiberling positiv erwähnt und als ausgezeichnet bezeichnet.

Auch die Gremienarbeit und die Einbindung in die Gesamtstruktur der Weinheimer Feuerwehr wurden im Jahresbericht von Ralph Seiberling positiv hervorgehoben. Seiberling berichtete über die Treffen des Abteilungsausschusses, des Feuerwehrausschusses, der Feuerwehren im Unterkreis Weinheim sowie die Mitarbeit im Arbeitskreis Software und EDV.

Derzeit hat die Abteilung 26 Feuerwehrangehörige. Davon sind 15 aktiv. Das Durchschnittsalter der aktiven Mitglieder beträgt 43 Jahre und konnte weiter gesenkt werden. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig jedes neue Mitglied für die Zukunft der Abteilung ist und wie die Abteilung dadurch verjüngt wird. Die drei Neuaufnahmen aus dem Quereinstieg haben daher insbesondere für die Feuerwehrabteilung Ritschweier eine hohe Bedeutung.

Im Bericht der Alters- und Ehrenabteilung wurde über mehrere Treffen im Gerätehaus berichtet. Der Austausch der älteren Feuerwehrangehörigen bleibt somit ein fester Bestandteil des Abteilungslebens.

Bei den weiteren Tagesordnungspunkten standen auch Wahlen und Entlastungen an. Peter Kippenhan berichtete über die Kassenprüfung, die einstimmig erfolgte. Auch das Abteilungskommando und der Abteilungsausschuss wurden entlastet.

Bei der Wahl zum Feuerwehrausschuss wurden Georg Kippenhan als Vertreter der Abteilung gewählt und Timo Seiberling als Ersatzmitglied.

Feuerwehrkommandant Ralf Mittelbach übernahm den Tagesordnungspunkt Beförderungen und Ehrungen. Georg Kippenhan und Timo Seiberling wurden jeweils zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Für ihre langjährige Treue zur Feuerwehr wurden Reinhold Mayer für 60 Jahre als Oberbrandmeister und Peter Weigold für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Siehe separater Bericht. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/179375/6221509)

Für einen 100-prozentigen Übungsbesuch wurden folgende Personen ausgezeichnet: Jürgen Boldt. Marcus Jahnke. Georg Kippenhan. Carina Seiberling. Timo Seiberling. Ralph Seiberling.

Zum Abschluss der Versammlung dankte Seiberling allen, die die Arbeit der Feuerwehrabteilung unterstützen. Sein Dank galt der Stadtverwaltung, dem Ortschaftsrat, der Feuerwehrführung, der Feuerwehrverwaltung sowie der Technikabteilung. Ein besonderer Dank ging an die Gerätewarte der Abteilung Markus Scholl und Timo Seiberling.

Die stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Keller und Matthias Bente gratulierten der Abteilung ebenfalls zu ihrem Engagement. Dies zeigt, wie zuverlässig, engagiert und lebendig Feuerwehrarbeit auch in einer kleinen Abteilung sein kann.

Quelle: Presseportal

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