Unbekannte Täter brachen gewaltsam in mehrere Unternehmen ein, verursachten Schäden, erbeuteten jedoch nur in einem Fall Bargeld.
Villingen-Schwenningen: Einbrüche in Gewerbebetriebe im Industriegebiet Vockenhausen

VS-Villingen (ost)
In der Abend- und Nachtzeit am Donnerstag brachen unbekannte Täter in mehrere Geschäfte im Industriegebiet Vockenhausen ein.
Zwischen 19:00 Uhr und 06:55 Uhr drangen sie gewaltsam in eine Schreinerei und ein Holzbauunternehmen in der Werner-von-Siemens-Straße ein. Im Inneren brachen sie weitere Türen auf und durchsuchten dann die Räumlichkeiten, ohne offensichtlich etwas zu stehlen, aber einen Schaden von etwa 2.000 Euro hinterließen.
Zwischen 16:30 Uhr und 08:00 Uhr brachen vermutlich die gleichen Täter in ein Feinmechanikunternehmen in der Heinrich-Hertz-Straße ein. Auch dort interessierten sie sich für die Büros, nahmen aber wiederum nichts mit.
Ob sie bei einem benachbarten Großhändler gestohlen haben, ist bisher unbekannt.
In derselben Zeitspanne kam es zu zwei weiteren Einbrüchen in der Max-Planck-Straße. Die Täter gelangten auf ähnliche Weise in eine Schlosserei und einen Fensteranbieter. Dabei verursachten sie erheblichen Schaden an Fenstern und Türen. Nur beim Fensteranbieter erbeuteten sie mehrere hundert Euro Bargeld.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Industriegebiet von gestern Nachmittag bis heute Morgen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07721 601-0 mit dem Polizeirevier Villingen in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 381 Verdächtige, darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 338, wovon 312 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 402, davon waren 363 Männer, 39 Frauen und 211 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








