Ein betrunkener 46-Jähriger verursachte einen Unfall, hatte keinen Führerschein und präsentierte eine gefälschte Fahrerlaubnis.
VS-Schwenningen: Autofahrer ohne Führerschein und mit drei Promille baut Unfall

VS-Schwenningen (ost)
Ein Autofahrer verursachte am Dienstagabend auf der Sturmbühlstraße einen Unfall, als er fast drei Promille hatte und keinen Führerschein besaß. Um etwa 21.30 Uhr sah eine Zeugin, wie ein 46-Jähriger mit einem Renault beim Einparken einen Kia berührte. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten, dass der Mann stark nach Alkohol roch. Obwohl er anfangs aggressiv und unkooperativ war, ergab ein Alkoholtest schließlich einen Wert von ungefähr 2,9 Promille. Da der 46-Jährige keinen Führerschein dabei hatte, zeigte er ein Foto seines angeblichen Führerscheins, der jedoch offensichtlich gefälscht war. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten fest, dass ihm der Führerschein bereits vor Jahren entzogen worden war.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurden daraufhin das Fahrzeug und die Wohnung des Mannes nach dem gefälschten Dokument durchsucht, das jedoch nicht gefunden wurde.
Der 45-Jährige muss sich wegen des unter Alkoholeinfluss verursachten Unfalls, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Urkundenfälschung verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte wurden 6.139 Personen registriert und 36.086 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








