Ein Betrüger erbeutet tausende Euro durch Fernzugriff auf das Konto eines 74-Jährigen. Die Polizei warnt vor unaufgeforderten Anrufen und gibt Tipps zur Betrugsprävention.
VS-Villingen: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter

VS-Villingen (ost)
Am Donnerstag hat ein falscher Bankangestellter mehrere tausend Euro gestohlen. Ein 74-jähriger Mann wurde zunächst von einem angeblichen Mitarbeiter seiner Hausbank angerufen. Dieser überredete den Mann schließlich dazu, sich in sein Onlinebanking einzuloggen und dem vermeintlichen Bankmitarbeiter Zugriff zu gewähren. Daraufhin tätigte der Betrüger zwei Abbuchungen vom Konto des 74-Jährigen.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut nachdrücklich:
Geben Sie niemals Fernzugriff auf Ihr Mobiltelefon oder Laptop!
Seriöse Banken werden niemals unaufgefordert anrufen und nach Passwörtern, der Installation von Fernwartungssoftware, der Bestätigung angeblicher Überweisungsaufträge oder ähnlichem fragen!
Bestätigen Sie niemals Transaktionen oder Links, die Ihnen per E-Mail, SMS oder über unsichere Kanäle zugesendet werden.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und überprüfen Sie die Angaben durch direkten Kontakt mit der Bank.
Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank und danach die Polizei!
Sprechen Sie insbesondere mit älteren Familienmitgliedern über solche Betrugsmaschen und sensibilisieren Sie sie.
Bleiben Sie wachsam – Aufklärung und Vorsicht können viel bewirken.
Weitere Informationen zur Betrugsprävention und Sicherheit finden Sie auf der Website der Kriminalprävention der Polizei unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








