Am Donnerstag, 05.11.2026, sind Einsatzkräfte zwischen 15:00 Uhr und 21:00 Uhr in Waiblingen, Weinstadt und Korb unterwegs. Sie informieren Anwohner über richtiges Verhalten.
Waiblingen: Präventionstag zum Einbruchschutz im Rems-Murr-Kreis

Aalen (ost)
Waiblingen / Weinstadt / Korb: Präventionstag zum Thema Einbruchschutz
Mit Beginn der “dunklen Jahreszeit” steigen leider auch die Fallzahlen von Wohnungseinbruchsdiebstählen wieder deutlich an. Aus diesem Grund führt das Polizeirevier Waiblingen, wie bereits im Frühjahr, am kommenden Donnerstag (05.11.2026) einen Präventionstag zum Thema Einbruchschutz durch. Neben Beamten des Polizeireviers Waiblingen und der Kriminalpolizei wird auch die Polizeireiterstaffel vor Ort sein und das Gespräch mit den Bürgern suchen. Hierbei sollen die Anwohner sensibilisiert und auf richtige Verhaltensweisen hingewiesen werden. Zwischen 15:00 Uhr und 21:00 Uhr werden die Beamten in Waiblingen in den Bereichen Beim Wasserturm, Friedrich-Schofer-Siedlung, Galgenberg, Korber Höhe, Saarstraße & Im Sämann sowie in Hegnach und Hohenacker an den Ortsrändern unterwegs sein. Außerdem werden in Weinstadt die Ortsteile Beutelsbach, Endersbach und Großheppach sowie in Korb das Wohngebiet Ost miteinbezogen.
Waiblingen: Hoher Schaden bei Verkehrsunfall
Ein 50 Jahre alter Mercedes-Fahrer kam am Montagabend kurz vor 20 Uhr beim Befahren der Bahnhofstraße nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit einem geparkten BMW. An den beiden Pkw entstand hierbei Sachschaden in Höhe von ca. 70.000 Euro. Da sich beim Unfallverursacher mit türkischer Staatsangehörigkeit der Verdacht auf Alkoholbeeinflussung ergab, wurde diesem eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Winnenden: Unfallflucht
Am Montag zwischen 7:10 Uhr und 14:30 Uhr beschädigte ein bisher unbekannter Autofahrer in der Alfred-Kärcher-Straße einen geparkten Ford und fuhr anschließend weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden von rund 3000 Euro zu kümmern. Das Polizeirevier Winnenden hat die Ermittlungen zum geflüchteten Fahrer aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07195 6940 um Zeugenhinweise.
Rudersberg: Jugendliche bewerfen Pkw mit Steinen – Zeugen und Geschädigte gesucht
Am Montagabend gegen 18:50 Uhr meldete eine Zeugin drei Jugendliche, die in der Neuen Zumhofer Straße im Bereich der Feuerwehr Steine auf vorbeifahrende Fahrzeuge werfen würden. Vor Ort konnten drei Jugendliche festgestellt und einer Kontrolle unterzogen werden. Ob durch die Steinewürfe Sachschaden an vorbeifahrenden Autos entstanden ist, ist bislang unklar. Zeugen bzw. Geschädigte, die bisher noch keinen Kontakt mit der Polizei hatten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 mit dem Polizeirevier Schorndorf in Verbindung zu setzen.
Winterbach: Mann im psychischen Ausnahmezustand greift Polizisten an
Ein 50 Jahre alter Anwohner der Schorndorfer Straße meldete sich am Montagabend mehrfach bei der Polizei und äußerte wirre Sachverhalte. Zudem meldete sich ein Nachbar des Mannes bei der Polizei und gab an, dass dieser lautstark in seiner Wohnung randalieren würde. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, entblößte der Mann sich und ging in drohender Haltung auf die Polizisten zu. Aufgrund seines psychischen Zustandes wurde der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit in eine Spezialklinik eingeliefert. Hiergegen wehrte er sich und trat in Richtung der Beamten. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige
Schorndorf: Nadel in Marshmallow versteckt – Zeugen gesucht
Ein neunjähriges Mädchen war am “Halloween-Abend” im Bereich Nordstadt mit ihrem Vater Süßigkeiten sammeln. Diese wurden von Anwohnern ausgehändigt bzw. vor der Türe ausgelegt. Als das Mädchen am Montag ein Marshmallow, das sie am Samstagabend eingesammelt hatte, verzehren wollte, entdeckte sie beim Öffnen der Packung eine kleine Nadel, die in der Süßigkeit steckte. Das Mädchen blieb unverletzt. Woher die Süßigkeit stammte, konnte nicht mehr geklärt werden. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder ggf. weitere Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Einbrüche von 4.508 im Jahr 2022 auf 5.204 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 15,4 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 787 auf 826, die der Tatverdächtigen von 676 auf 733. Unter den Tatverdächtigen waren 2022 insgesamt 589 Männer und 87 Frauen, 2023 waren es 653 Männer und 80 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 316 auf 432. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 27.061 Fällen die meisten Einbrüche in Deutschland – rund 5,2-mal so viele wie Baden-Württemberg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden (10,97 %), 10.355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3,38 %), 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,57 %) und 260.926 übrige Sachschadensunfälle (85,09 %). Innerorts wurden 25.663 Unfälle (8,37 %) erfasst, außerorts ohne Autobahnen 13.562 (4,42 %) und auf Autobahnen 3.369 (1,1 %). Bei den Unfällen kamen 369 Menschen ums Leben; 6.139 wurden schwer und 36.086 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








