Am Samstagmorgen alarmierten Zeugen die Polizei wegen gefährlicher Fahrweise eines dunklen Audi in Muggensturm. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, beide alkoholisiert und unter Drogeneinfluss.
Waldprechtsweier: Autofahrt endet mit Festnahme, Polizei sucht Zeugen

Muggensturm (ost)
Am Samstagmorgen gegen 8:30 Uhr informierten mehrere Augenzeugen die Polizei über das riskante Fahren eines Autos in Muggensturm. Nach bisherigen Informationen soll ein dunkler Audi mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und zunächst einen Zaun in der Waldstraße beschädigt haben. Danach setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Schützenhaus fort, bog dann auf Waldwege in Richtung Waldprechtsweier ab und brachte dort zwei Reiterinnen in Gefahr. Eines der Pferde erschrak scheinbar so sehr, dass eine der unbekannten Frauen stürzte. Bei der folgenden Suche konnten zwei Verdächtige – ein 22- und ein 23-jähriger Mann – auf der Kreisstraße zwischen Oberweier und Waldprechtsweier gestellt werden. Beide versuchten zunächst zu fliehen, wurden jedoch kurz darauf vorläufig festgenommen. Die Beamten stellten bei den Männern eine erhebliche Alkoholisierung fest: Die Atemalkoholtests ergaben Werte von jeweils etwa 1,4 Promille. Außerdem standen beide unter dem Einfluss von Cannabis. Im Verlauf des Tages wurde das vermutlich beteiligte Fahrzeug in einem Waldgebiet entdeckt. Im Inneren fanden die Ermittler einen Rucksack mit einer noch nicht näher bestimmten Menge Cannabis sowie verschiedene Verpackungen, die auf Drogenhandel hindeuten könnten. Wie sich weiter herausstellte, war der Audi in Malsch zuvor gestohlen oder unbefugt benutzt worden. Die genauen Umstände dazu, sowie zur Fahrt, wer am Steuer saß und die Hintergründe zum gefundenen Rauschgift, sind noch nicht geklärt.
Zeugen, die weitere Informationen zum Unfallhergang oder zu den Fahrten des Audi haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07225 9887-0 an das Polizeirevier Gaggenau zu wenden. Insbesondere wird auch die Reiterin gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








