Ein Fahrzeugführer flüchtete vor der Polizei unter Drogeneinfluss. Ein Zeuge mit VW Bus und Anhänger wird gesucht.
Wallbach AG: Verkehrsteilnehmer flüchtet vor Polizei unter Drogeneinfluss
Freiburg (ost)
Am Dienstag, den 01.04.2025 gegen 16.50 Uhr fuhr ein Autofahrer mit einem weißen VW Golf die Hauptstraße in Richtung Wallbach entlang. Er überholte mehrere Fahrzeuge mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit. Eine Polizeistreife, die ihm im Gegenverkehr begegnete, bemerkte dies und entschied sich, umzukehren, um eine allgemeine Verkehrskontrolle durchzuführen. Während des Wendevorgangs beschleunigte der Fahrer des VW und bog mit quietschenden Reifen in Richtung Industriegebiet ab. Die Polizei folgte ihm mit Sondersignal. Die Beamten verloren den VW aus den Augen, aber ein Zeuge gab ihnen einen wichtigen Hinweis auf das flüchtige Fahrzeug. Der Wagen wurde kurz darauf in der Stöckackerstraße ohne Fahrer gefunden. Nicht weit entfernt, in der Lindenstraße, wurde der Fahrer erkannt, als er versuchte zu Fuß zu fliehen. Die Polizei konnte ihn einholen und vorläufig festnehmen. Bei der folgenden Kontrolle stellten sie deutlichen Alkohol- und Cannabisgeruch sowie typische Anzeichen von Drogenkonsum fest, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Das Polizeirevier Bad Säckingen (07761/9340) sucht den Fahrer des VW Busses, der einen Anhänger zog und wichtige Hinweise gab. Er und andere Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier in Verbindung zu setzen.
md/tb
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714. Dabei waren 28389 männliche und 4031 weibliche Verdächtige, sowie 10727 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren es 26963 männliche, 3751 weibliche und 11419 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 10355, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0.57% aus, insgesamt 1733. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 85.09%, also 260926 Unfälle. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
Ortslage – innerorts | 25.663 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
Getötete | 369 |
Schwerverletzte | 6.139 |
Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)