Eine Auseinandersetzung in Walldorf endete mit Pfefferspray. Die Täter flüchteten in einem Auto, Polizei bittet um Hinweise.
Walldorf: Streit mit Pfefferspray, Zeugen gesucht

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Montagabend, dem 13. Juli 2026, gegen 22:30 Uhr, ereignete sich in der Johann-Jakob-Astor-Straße, im Bereich der sogenannten Drehscheibe, ein Zwischenfall zwischen drei männlichen Individuen und einem 41-jährigen Mann.
Laut bisherigen Informationen kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. Während des Streits wurde der 41-Jährige von einem oder mehreren der drei Männer mit Pfefferspray besprüht und erlitt leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort von einem Rettungswagen-Team medizinisch versorgt.
Die drei männlichen Angreifer, deren Alter vom Opfer auf 18 bis 20 Jahre geschätzt wurde, stiegen nach der Tat in ein Auto – vermutlich eine helle Limousine – und fuhren in eine unbekannte Richtung davon.
Der genaue Grund für die Auseinandersetzung ist bisher unklar und wird von der Polizeistation Walldorf des Polizeireviers Wiesloch untersucht. Personen, die Zeugen des Vorfalls waren oder sonstige relevante Informationen haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Wiesloch unter der Telefonnummer 06222 5709-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








