Unbekannte Täter brachen in Vereinsheim und Bäckerei ein, Polizei bittet um Hinweise. Keine Wertsachen entwendet, aber Sachschaden entstanden.
Wangen im Allgäu: Einbrüche im Landkreis Ravensburg

Landkreis Ravensburg (ost)
Ravensburg
Einbruch in Vereinslokal
In der Nacht von Sonntag auf Montag drangen unbekannte Täter in ein Vereinslokal in St. Christina ein. Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchten sie anscheinend nach Wertgegenständen. Obwohl nach aktuellem Stand nichts gestohlen wurde, dürfte der durch das Aufbrechen von Türen und Fenstern verursachte Sachschaden mehrere tausend Euro betragen. Die Polizei in Ravensburg ermittelt zu dem Vorfall und bittet mögliche Zeugen oder Personen, die am vergangenen Wochenende in der Gegend Verdächtiges beobachtet haben, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.
Ravensburg
Einbruch in Bäckerei
Obwohl keine Wertgegenstände gestohlen wurden, hat ein Unbekannter offenbar seinen Hunger und Durst gestillt, als er in der Nacht von Sonntag auf Montag in eine Bäckereifiliale im Schornreuteweg einbrach. Der Täter drang gewaltsam durch die Schiebetür in den Verkaufsraum ein und bediente sich laut aktuellen Erkenntnissen an mehreren Kuchen aus einem Kühlschrank und an einer Flasche Eistee. Durch den Einbruch entstand Sachschaden. Auch hier ermittelt die Polizei wegen des Einbruchs und bittet unter Tel. 0751/803-3333 um sachdienliche Hinweise zum Vorfall und Täter.
Wangen i. A.
Falsche Verwendung von Kennzeichen
Die Verkehrspolizei Kißlegg ermittelt gegen einen 26-Jährigen, der von einer Bundespolizeistreife am späten Montagabend auf der A 96 im Bereich der Behelfsausfahrt Neuravensburg kontrolliert wurde, weil er Kennzeichen missbräuchlich verwendet hatte. Es stellte sich heraus, dass der Mann an seinem BMW Kennzeichen angebracht hatte, die eigentlich zu einem anderen Fahrzeug gehörten, um die Kosten für eine Zulassung zur Überführung des Fahrzeugs zu umgehen. Die Beamten beschlagnahmten die falsch benutzten Kennzeichen, untersagten dem 26-Jährigen die Weiterfahrt und zeigten ihn an.
Isny
Zeugen nach Fahrerflucht gesucht
Der Polizeiposten Isny sucht Zeugen nach einer Fahrerflucht am Montagvormittag auf dem Parkplatz des ehemaligen Krankenhauses in der Wilhelmstraße. Zwischen 9 und 10.25 Uhr berührte ein unbekannter Fahrer vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen geparkten Hyundai hinten rechts und verursachte einen Schaden von rund 1.500 Euro. Anschließend verließ der Verursacher unerlaubt den Unfallort. Hinweise werden unter Tel. 07562/976550 erbeten.
Leutkirch
Ohne Versicherung mit E-Scooter unterwegs
Ein 14-Jähriger war am frühen Montagabend in Leutkirch ohne die erforderliche Versicherung mit seinem E-Scooter unterwegs. Eine Streifenwagenbesatzung wollte mehrere Jugendliche mit ihren Elektrorollern in der Hayderstraße überprüfen, woraufhin sie flohen. Bei der Überprüfung eines der Jugendlichen stellten die Beamten fest, dass sein Elektroroller nicht versichert war. Der Jugendliche wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz angezeigt, ebenso wie seine Mutter, die die Nutzung des Fahrzeugs erlaubte, obwohl sie von der fehlenden Versicherung wusste.
Bad Wurzach/Arnach
Nach Diebstahl von Geldautomat – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Nach dem gescheiterten Diebstahl eines Geldautomaten in der Nacht von Freitag auf Samstag in Arnach (siehe https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6230763) ermittelt die Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen weiterhin und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Da in derselben Nacht in Diepoldshofen ein weißer Kia vor einer Garage gestohlen wurde, schließen die Ermittler eine Verbindung zum Geldautomatendiebstahl nicht aus. Personen, die verdächtige Beobachtungen in Arnach oder Diepoldshofen in der besagten Nacht gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07541/701-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 432 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








