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Wangen im Allgäu: Verkehrskontrollen im Landkreis Ravensburg

Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt gegen zwei Autofahrer nach Verkehrskontrollen. Ein Fahrer zeigt Anzeichen von Drogenkonsum, der andere wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Foto: Depositphotos

Landkreis Ravensburg (ost)

Ravensburg

Verkehrskontrollen

Nach Überprüfungen des Straßenverkehrs am Mittwoch- und Donnerstagabend auf einem Gemeindeverbindungsweg zwischen Kemmerlang und Ravensburg ermittelt das Polizeirevier Ravensburg gegen zwei Autofahrer im Alter von 28 und 43 Jahren. Bei der Kontrolle am Donnerstagabend zeigte der 28-Jährige Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf Cannabis. Der Fahrer musste eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Er erwartet nun ein Fahrverbot und ein Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Der 43-Jährige, der am Vorabend einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen wurde, steht hingegen vor einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Es stellte sich heraus, dass ihm seine Fahrerlaubnis aufgrund früherer Verstöße vor kurzem entzogen worden war.

Weingarten

Alkoholisierter leistet nach Ladendiebstahl Widerstand

Nach einem Diebstahl am Mittwochnachmittag in einem Einkaufszentrum in der Franz-Beer-Straße leistete ein 44-Jähriger Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Der alkoholisierte Mann wurde beim Diebstahl mehrerer kleiner Gegenstände von einem Ladendetektiv erwischt und zeigte sich zunächst kooperativ. Als die Polizei gerufen wurde, flüchtete er aus dem Geschäft, wurde jedoch von den eintreffenden Einsatzkräften festgenommen. Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 44-Jährige die Beamten und wehrte sich. Als er in eine Arrestzelle im Polizeirevier gebracht werden sollte, versuchte er, einem Beamten ins Gesicht zu schlagen. Um mit dem renitenten Mann fertig zu werden, mussten die Polizisten schließlich Pfefferspray und Schlagstock einsetzen. Aufgrund seines Zustands wurde er in eine Fachklinik gebracht.

Weingarten

Unfallflucht

Ein unbekannter Fahrer verursachte am Donnerstagnachmittag in der Liebfrauenstraße einen Sachschaden von etwa 2.000 Euro und beging anschließend Fahrerflucht. Zwischen 15.30 Uhr und 15.45 Uhr stieß der Unbekannte vermutlich beim Einparken in der Nähe einer Bankfiliale gegen einen geparkten VW Golf, kümmerte sich jedoch nicht um die Schadensregulierung. Das Polizeirevier Weingarten hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet und bittet Zeugen, die Informationen zu dem Unfall und dem unbekannten Fahrer geben können, sich unter Tel. 0751/803-6666 zu melden.

Wangen im Allgäu

Feuerwehr rückt zu Fahrzeugbrand aus

Die Feuerwehr, Polizei und der Rettungsdienst rückten am Donnerstagnachmittag zu einem Fahrzeugbrand auf einem Gemeindeverbindungsweg bei Oflings aus. Eine 84-jährige Fahrerin bemerkte während der Fahrt, dass sie keinen Gas mehr geben konnte, und sah kurz darauf Rauch am Heck ihres Renaults. Sie stoppte das Auto und brachte sich in Sicherheit. Der Wagen brannte vollständig aus und wurde von der örtlichen Feuerwehr gelöscht. Eine Person, die während der Löscharbeiten über gesundheitliche Probleme klagte, wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Auto wird auf wenige tausend Euro geschätzt.

Wangen im Allgäu

Unbekannter begeht Unfallflucht

Das Polizeirevier Wangen im Allgäu bittet um Hinweise zu einer Unfallflucht am Donnerstagmittag in der Freiherr-von-Eichendorf-Straße. Ein Unbekannter stieß zwischen 12 Uhr und 14.45 Uhr gegen einen am Straßenrand geparkten Porsche im Bereich der vorderen Stoßstange und fuhr dann davon. Er kümmerte sich nicht um die Regulierung des Sachschadens in Höhe von etwa 3.000 Euro. Zeugen, die Informationen zum Unfall und dem Unfallverursacher sowie seinem Fahrzeug haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07522/984-0 zu melden.

Wangen im Allgäu

Unter Drogeneinfluss am Steuer

Ein 25-jähriger Autofahrer stand am Donnerstagmittag unter dem Einfluss von Cannabis, als er von Beamten des Polizeireviers Wangen im Allgäu zu einer Verkehrskontrolle angehalten wurde. Nachdem die Beamten deutliche Anzeichen für Drogenkonsum bei dem Fahrer festgestellt hatten und ein Drogenvortest positiv auf Cannabis reagierte, wurde eine Blutprobe in einem Krankenhaus angeordnet. Ein angebliches ärztliches Rezept für medizinisches Cannabis, das der 25-Jährige während der Kontrolle vorzeigte, wurde von den Beamten überprüft und stellte sich als fragwürdig heraus.

Aitrach / A 96

Fahrzeug überschlägt sich bei Unfall – zwei Personen schwerverletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 96 zwischen den Anschlussstellen Aichstetten und Aitrach überschlug sich am Donnerstagabend ein Pkw. Der 39-jährige Fahrer eines VW Passat geriet gegen 21.40 Uhr aus bislang unbekannten Gründen bei starkem Regen vom rechten Fahrstreifen auf die linke Fahrspur und kollidierte seitlich mit dem Ford eines 33-Jährigen. Durch den Zusammenstoß geriet der VW des Unfallverursachers von der Straße ab und überschlug sich. Sowohl der 39-Jährige als auch sein Beifahrer wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Ford konnte sein Fahrzeug kontrolliert abbremsen, er und seine drei Mitfahrer blieben unverletzt. Neben Rettungswagen war auch die örtliche Feuerwehr im Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 40.000 Euro, ein Abschleppdienst transportierte den stark beschädigten VW ab.

Aichstetten

Arbeitsunfall

Ein 36-jähriger Arbeiter verletzte sich am frühen Donnerstagabend auf einer Baustelle in der Hochstraße. Ein morscher Holzbalken brach in dem derzeit kernsanierten Wohnhaus im zweiten Obergeschoss. Der Arbeiter stürzte durch die Decke in das erste Obergeschoss, erlitt Verletzungen am Rücken und an den Beinen und war kurzzeitig bewusstlos. Ein Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Der Unfallort wurde auch von einem Rettungshubschrauber angeflogen. Das Polizeirevier Leutkirch im Allgäu hat die Ermittlungen zum Arbeitsunfall übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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