Luftballone mit Helium sind beliebt, bergen aber Risiko bei Kontakt mit 15.000 Volt führenden Oberleitungen. Besondere Vorsicht bei Festen und Bahnübergängen.
Warnung der Bundespolizei vor Luftballonen und Oberleitungen

Konstanz (ost)
Luftballons, die mit Helium gefüllt sind, sind ein beliebtes Geschenk bei vielen Festen. Obwohl die Ballons viel Freude bereiten, können sie in Verbindung mit elektrischen Leitungen auch ein beträchtliches Risiko darstellen.
Wenn metallbeschichtete Kunststoffballons beispielsweise mit einer 15.000-Volt-Oberleitung an Bahnanlagen in Berührung kommen, können Kurzschlüsse zu Stromausfällen, Bränden oder sogar schweren Verletzungen führen. Ein Kurzschluss birgt ein erhebliches Risiko, da die freigesetzte Energie durch einen Lichtbogen entladen werden kann, was für Personen in unmittelbarer Nähe die Gefahr eines Stromschlags bedeutet. Ein direkter Kontakt zwischen Leitung, Ballon und Besitzer ist nicht erforderlich, um ein potenzielles Risiko festzustellen – die Nähe allein reicht aus.
Die Bundespolizeiinspektion Konstanz fordert daher ausdrücklich dazu auf, besonders vorsichtig in der Nähe von Oberleitungen zu sein, insbesondere beim Überqueren von Bahnübergängen. Ballons sollten in der Nähe behalten und vor dem Wegfliegen gesichert werden. Angesichts zahlreicher Feste in der Bodenseeregion und Umgebung, wie dem bevorstehenden Seenachtfest, ist dieses Thema von besonderer Bedeutung.
Quelle: Presseportal








