Ein betrunkener 46-Jähriger fuhr einem Pkw-Gespann hinten auf und verursachte einen Schaden von 5.500 Euro. Polizei warnt vor den Gefahren von Alkohol am Steuer.
Warthausen: Alkoholisierter Fahrer verursacht Unfall

Ulm (ost)
Knapp vor 9.45 Uhr wurde der Polizei ein Unfall in der Ulmer Straße Höhe Bahnhofstraße gemeldet. Die Beamten kamen an und dokumentierten den Unfall. Ein 58-jähriger Fahrer war laut polizeilichen Informationen mit seinem Dacia und Anhänger in Richtung Herrlishöfen unterwegs, als es plötzlich zu einem Auffahrunfall kam. Der nachfolgende Fahrer eines Renault war auf den Anhänger aufgefahren, so die Polizei. Durch den starken Aufprall löste sich an dem Dacia die Anhängerdeichsel vom Kugelkopf der Anhängerkupplung. In der Folge prallte der Anhänger gegen das Heck des Zugfahrzeugs. Da der 46-jährige Fahrer des Renault offensichtlich stark betrunken war, führten die Beamten einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von über zwei Promille. Der Mann musste daraufhin in einem Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Seinen Führerschein musste er abgeben. Die Polizei schätzt den Schaden am Pkw-Gespann auf ca. 5.500 Euro und den am Renault auf rund 1.500 Euro.
Information der Polizei:
Personen, die betrunken Auto fahren, setzen sich selbst und andere in Gefahr. Alkohol beeinträchtigt die Wahrnehmung, führt zu falschen Einschätzungen von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengt das Sichtfeld, beeinträchtigt Reaktionen und Koordination und löst Hemmungen. Diese Kombination ist gefährlich. Daher empfiehlt die Polizei, Alkoholkonsum und Autofahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ans Ziel kommen.
++++0506007
Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26.963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3.751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








