Ein mit neun Fahndungsausschreibungen gesuchter Algerier wurde an die Bundespolizei übergeben und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Weil am Rhein: Algerischer Mann mit sechs Haftbefehlen nach Deutschland überstellt

Weil am Rhein (ost)
Die Bundespolizei hat einen Mann mit neun Fahndungsausschreibungen an die Schweiz übergeben. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Am Montagnachmittag (26.01.2026) übergaben die Schweizer Behörden den algerischen Staatsangehörigen an der Autobahngrenze Weil am Rhein an die Bundespolizei. Gegen den 32-jährigen Mann lag ein Haftbefehl wegen Diebstahls vor. Außerdem gab es vier weitere Haftbefehle wegen Diebstählen und gefährlicher Körperverletzung, bei denen der Mann nicht angetreten war. Ein Sicherungshaftbefehl wurde erlassen, weil der Mann gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte. Zusätzlich ordneten die Behörden eine Vermögensabschöpfung aufgrund eines Diebstahls an. Es gab zwei Fahndungsersuchen deutscher Behörden aufgrund des Verdachts auf schweren Raub und Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz, um den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln. Der Gesuchte beglich zwei der vier Haftbefehle durch Zahlung von 862 Euro. Nach der Vorführung vor einem Haftrichter brachte die Bundespolizei ihn in ein Gefängnis, wo er eine neunmonatige Freiheitsstrafe absitzen muss.
Quelle: Presseportal








