Ein libyscher Staatsangehöriger versucht mit Drogen erneut nach Deutschland einzureisen, trotz mehrjähriger Einreisesperre nach Abschiebung vor zwei Wochen.
Weil am Rhein: Einreiseversuch nach Abschiebung

Neuenburg am Rhein (ost)
Der Mann hat eigentlich kein Recht, sich in Deutschland aufzuhalten, da er vor zwei Wochen abgeschoben wurde und eine mehrjährige Einreisesperre erhalten hat. Nun versuchte er erneut mit Drogen im Gepäck einzureisen.
Am Dienstagabend (14.04.2026) wurde ein Mann ohne Ausweis in der grenzüberschreitenden Straßenbahn in Weil am Rhein – Friedlingen von der Bundespolizei kontrolliert. Nach Überprüfung der Fingerabdrücke im Bundespolizeirevier Lörrach stellte sich heraus, dass es sich um einen libyschen Staatsangehörigen handelt. Dieser war vor zwei Wochen aufgrund seines abgelehnten Asylverfahrens in die Schweiz abgeschoben worden. Die zuständige Ausländerbehörde verhängte eine 60-monatige Einreisesperre für Deutschland. Aufgrund des Fundes von Cannabis bei der Durchsuchung leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ein. Der 27-Jährige wurde letztendlich in die Schweiz zurückgewiesen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 28.389 männlich, 4.031 weiblich und 10.727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








