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Weil am Rhein: Fahrzeugschmuggel und falsche Identität festgestellt

Kontrollbeamte des Hauptzollamts Lörrach deckten Fahrzeugschmuggel und falsche Identität auf, als sie einen SUV mit britischem Kennzeichen kontrollierten.

Foto: unsplash

Weil am Rhein (ost)

Von Großbritannien über die Schweiz nach Deutschland

Zollbeamte des Hauptzollamts Lörrach stoppten Ende August im Stadtgebiet Weil am Rhein einen großen Geländewagen mit britischem Kennzeichen. Einer der Beamten hatte das Fahrzeug bei Streifenfahrten im Stadtgebiet mehrmals abgestellt gesehen. Als sie den Fahrer aufforderten, sich auszuweisen, zeigte er den Zöllnern einen britischen Reisepass und einen britischen Führerschein vor. Auf die Frage nach dem Fahrzeughalter antwortete der Mann, dass es seinem Cousin gehöre, der in den Fahrzeugpapieren eingetragen war. Bei der genauen Überprüfung von Reisepass und Führerschein stellten die Zöllner eindeutige Hinweise auf Fälschungen fest. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden sie außerdem einen Schweizer Aufenthaltstitel und einen türkischen Personalausweis, ausgestellt auf den Namen des vermeintlichen Fahrzeughalters. Die Fotos auf den verschiedenen Dokumenten ähnelten sich so sehr, dass die Beamten davon ausgingen, dass es sich bei der kontrollierten Person und dem vermeintlichen Fahrzeughalter um dieselbe Person handelte, was der Mann schließlich auch zugab. Er erklärte weiterhin, dass er derzeit bei seiner Mutter in Weil am Rhein lebte. Die Beamten fanden heraus, dass das Fahrzeug des Mannes seit 2025 in Großbritannien weder zugelassen noch versichert war und seitdem von ihm in Deutschland gefahren wurde. Aus zollrechtlicher Sicht hätte er das Fahrzeug bei dauerhaftem Aufenthalt in Deutschland spätestens nach sechs Monaten den Zollbehörden melden müssen. Daher wurde gegen ihn vor Ort ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und das Fahrzeug, dessen Wert auf 30.000 Euro geschätzt wurde, beschlagnahmt. Aufgrund der gefälschten Dokumente und des nicht zugelassenen sowie unversicherten Fahrzeugs wurde der Mann der Landespolizei übergeben.

Quelle: Presseportal

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