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Weil am Rhein: Haftbefehl wegen Geldstrafe, Vater springt ein

Ein Vater bezahlte 1600 Euro, um die Einlieferung seiner gesuchten Tochter in eine Justizvollzugsanstalt zu verhindern.

Foto: Depositphotos

Weil am Rhein (ost)

Da eine 25-jährige Frau, die per Haftbefehl gesucht wurde, die Geldstrafe nicht begleichen konnte, sprang ihr Vater mit 1600 Euro ein und verhinderte so ihre Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

Früh am Dienstagmorgen (14.07.2026) wurde die Frau von Einsatzkräften der Bundespolizei am Grenzübergang Weil am Rhein – Palmrainbrücke kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass sie seit September des letzten Jahres zur Festnahme ausgeschrieben war. Aufgrund von Trunkenheit im Verkehr war die französische Staatsbürgerin zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Gesuchte beglich weder die Strafe noch trat sie die Ersatzfreiheitsstrafe an, weshalb die Justizbehörde einen Haftbefehl erließ. Da die Frau in Frankreich ansässig war und nicht in der Lage war, die Gerichtsschulden vor Ort zu begleichen, informierte sie ihren Vater. Dieser brachte den geforderten Geldbetrag mit und zahlte ihn bei der Bundespolizei ein. Auf diese Weise ersparte er seiner Tochter eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe.

Quelle: Presseportal

nf24