Die Fasnet in Weil der Stadt verlief größtenteils friedlich. Über 30.000 Besucher beim Umzug, 40 Polizisten im Einsatz. Einige Zwischenfälle führten zu Strafverfahren.
Weil der Stadt: Fasnet-Polizeibilanz

Ludwigsburg (ost)
Der diesjährige Fasching am 15.02.2026 in Weil der Stadt verlief aus Sicht der Polizei größtenteils ruhig und friedlich. Über 30.000 Personen nahmen insgesamt am Faschingsumzug und den anschließenden Abendveranstaltungen teil. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg setzte etwa 40 Polizeibeamte ein.
Vor Beginn des Umzugs wurde eine Kontrollstelle für Waffen in der Bahnhofstraße eingerichtet. Etwa 40 Personen wurden kontrolliert. Es wurden keine Verstöße gegen das Verbot des Waffenbesitzes festgestellt.
Im Verlauf des Abends wurden vier Strafverfahren eingeleitet. Gegen 17:00 Uhr kam es am Bahnhof in Weil der Stadt zu einer Bedrohung des DB-Sicherheitspersonals aufgrund der Ausübung ihres Hausrechts.
Des Weiteren gab es gegen 17:20 Uhr eine Körperverletzung im Bereich der Fahrgeschäfte. Ein unbekannter Täter griff einen 21-jährigen Mann an und verletzte ihn leicht. Als ein Freund des Opfers dazwischen ging, wurde auch er mehrmals ins Gesicht geschlagen. Der Täter soll mit einem Kind unterwegs gewesen sein und wird als 30-35 Jahre alt und etwa 1,80 m groß beschrieben. Er soll einen braunen Vollbart gehabt und ein Bärenkostüm getragen haben. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall dauern an.
Zusätzlich kam es gegen 18:45 Uhr zu Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte durch einen 18-jährigen und einen 17-jährigen Verdächtigen, nachdem sie einem Platzverweis nicht nachgekommen waren und die Angabe ihrer Personalien verweigerten. Drei Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt. Bei den beiden Verdächtigen wurden zwei Messer gefunden und beschlagnahmt.
Um 20:41 Uhr lief ein 24-jähriger Verdächtiger auf der Stuttgarter Straße entlang und rief lautstark antisemitische Parolen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 381, darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 338, wobei 312 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 Männer, 39 Frauen und 211 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








