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Weilheim an der Teck: Verletzte nach Fahrstreifenwechsel auf A8 bei Kirchheim/Teck

Eine 37-Jährige wurde nach einem Fahrstreifenwechsel auf der A8 bei Kirchheim/Teck verletzt und in eine Klinik gebracht, während die Audifahrerin und ihre Insassen unverletzt blieben.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Laut Polizeiangaben fuhr eine 48-jährige Frau kurz nach 18.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Aichelberg und Kirchheim/Teck (Ost). In Richtung Stuttgart wechselte die Fahrerin eines Audi SUV bei km 170 von der linken auf die mittlere Fahrspur, um einem herannahenden Porsche Platz zu machen. Beim Spurwechsel übersah sie anscheinend einen Toyota Kleinwagen, der von einer 37-jährigen Frau gesteuert wurde. Diese wechselte offenbar gleichzeitig von der rechten auf die mittlere Spur und übersah wohl auch den Audi. Es kam zu einer seitlichen Kollision und der Toyota wurde auf den leicht ansteigenden Grünstreifen abgewiesen. Der Kleinwagen überschlug sich und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Die 37-jährige Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Audifahrerin und ihre drei Insassen blieben ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge unverletzt. Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen. Der Schaden am Toyota wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Höhe des Schadens am Audi ist noch unklar. Beide Fahrerinnen werden nun angezeigt. Neben Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr Weilheim (vier Fahrzeuge/24 Einsatzkräfte) war auch ein Abschleppdienst im Einsatz. Die Autobahnmeisterei war ebenfalls vor Ort und reinigte die Fahrbahn. Während der Rettungsmaßnahmen bildete sich in Richtung Stuttgart ein Rückstau von etwa 10 km. Um 21.45 Uhr konnte die Straße wieder vollständig freigegeben werden.

++++0962154

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle machten den Großteil der Unfälle mit 260926 Fällen aus, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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