Ein Zeuge alarmierte die Polizei, als eine Autofahrerin in Schlangenlinien fuhr und in den Gegenverkehr lenkte. Die 56-Jährige wurde gestoppt, hatte über 2,3 Promille und musste eine Blutprobe abgeben.
Weinheim: Autofahrerin mit über 2 Promille unterwegs – Zeugen- und Geschädigtenaufruf

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte am Donnerstagnachmittag um 17:50 Uhr eine Autofahrerin in der Muckensturmer Straße, die auffällige Schlangenlinien fuhr, und informierte die Polizei darüber. Während der Verfolgung durch den Zeugen konnte beobachtet werden, wie der Smart mehrmals in den Gegenverkehr geriet, wodurch mehrere Verkehrsteilnehmer ausweichen und bremsen mussten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die 56-jährige Smart-Fahrerin wurde von einer Streife des Polizeireviers Weinheim im Stadtteil Waid-Ofling gestoppt und kontrolliert. Schon beim ersten Kontakt wirkte die 56-Jährige offensichtlich betrunken und roch stark nach Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,3 Promille. Die Frau wurde zur weiteren polizeilichen Untersuchung zum Polizeirevier Weinheim gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein wurde eingezogen und der Autoschlüssel behalten.
Das Polizeirevier Weinheim hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten der 56-jährigen Smart-Fahrerin gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 06201 / 1003-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 28.389 männlich, 4.031 weiblich und 10.727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








