Unbekannte stiegen in zwei Kindergärten ein, erbeuteten Geld und verursachten Schäden in Höhe von insgesamt 5.500 Euro.
Westerheim: Einbrüche in Kindergärten

Ulm (ost)
In den letzten Tagen wurden zwei Kindergärten von Einbrechern ins Visier genommen. Zwischen Samstag, 23 Uhr, und Montag, 7 Uhr, brachen Unbekannte in einen Kindergarten im Zimmerhaltenweg in Westerheim ein. Sie öffneten ein Fenster und betraten die Räume, wo sie nach Wertgegenständen suchten. In einem Büro fanden sie eine Kasse mit etwas Bargeld, das sie mitnahmen. Der Schaden am Fenster wird auf 1.500 Euro geschätzt.
Zwischen Sonntag, 15 Uhr, und Montag, 7 Uhr, waren auch in Laichingen Unbekannte aktiv. In der Albstraße brachen sie in einen Kindergarten ein, indem sie ein Fenster aufhebelten. Sie durchsuchten Aktenschränke im Büro auf der Suche nach Wertgegenständen. Zudem brachen sie gewaltsam eine Tür im Gebäudeinneren auf. Da sie offenbar nichts Brauchbares fanden, flüchteten sie ohne Beute. Die Schäden am Fenster und an der Tür belaufen sich auf insgesamt 4.000 Euro.
In beiden Fällen hat die Polizei Laichingen die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Tel. 07333/950960 zu melden.
++++0887576 0887485 (BK)
Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








