Eine betrunkene Frau verursachte einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Sie leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten.
Weststadt: Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in Karlsruhe

Karlsruhe (ost)
Am Samstagnachmittag verursachte eine 31-jährige Frau in der Weststadt einen Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Bei der nachfolgenden Unfallaufnahme leistete die vermutlich alkoholisierte Frau erheblichen Widerstand.
Nach aktuellen Informationen berührte die Unfallverursacherin gegen 12:00 Uhr mit ihrem Audi in der Scheffelstraße zunächst einen ordnungsgemäß am Straßenrand geparkten VW Passat und riss dessen Frontstoßstange ab. Danach fuhr sie auf einen davor geparkten VW-Kleinwagen auf und schob diesen gegen einen Blumenkübel. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
Bei der nachfolgenden polizeilichen Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass die 31-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Da die Frau ihre Identität den Polizeibeamten gegenüber nicht preisgeben wollte, sollten ihre mitgeführten Gegenstände durchsucht werden. Dagegen wehrte sie sich, indem sie versuchte, die Beamten physisch anzugreifen und zu treten. Daraufhin wurde sie zu Boden gebracht und ihr Handschellen angelegt. Als sie zum Dienstwagen gebracht werden sollte, leistete die Festgenommene heftigen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten.
Nach aktuellen Erkenntnissen wurde bei den Widerstandshandlungen niemand verletzt.
Die Beschuldigte muss nun mit Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichem Angriff auf Polizeibeamte und Beleidigung rechnen.
Ralf Eisenlohr, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, die Schwerverletzten 6139 und die Leichtverletzten 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








