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Wiesloch: 38-jähriger Fahrer unter Drogeneinfluss über Rot gefahren

Ein Mann missachtete eine rote Ampel und beschleunigte übermäßig, was zu einer Verkehrskontrolle und einer Blutprobe führte.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Samstagabend gegen 21:15 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen 38-jährigen Fahrer eines Mercedes-Benz C-Klasse, der an der Kreuzung „Am Bahnhof“ / L 546 über eine rote Ampel fuhr. Obwohl die Beamten auch bei Grün in die Kreuzung fuhren, kam es glücklicherweise zu keiner Gefährdung.

Später beschleunigte der Mann sein Auto auf der L 546 in Richtung St. Leon-Rot übermäßig, obwohl dort nur 70 km/h erlaubt sind. Außerdem fiel er durch unsicheres Fahren auf und kam in einer Linkskurve leicht auf die Gegenfahrbahn.

Bei der folgenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten eindeutige Anzeichen für Drogenkonsum fest. Ein Urintest, der später auf der Polizeiwache Wiesloch durchgeführt wurde, war positiv auf Drogen, daher wurde dem 38-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Der Fahrer wird nun wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss strafrechtlich verfolgt. Der Mercedes wurde abgeschlossen und sicher abgestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714. Von den Verdächtigen waren 28389 männlich, 4031 weiblich und 10727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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