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Winnenden: Einbruch in Firma & hoher Schaden bei Verkehrsunfall

Unbekannte Diebe stehlen Werkzeuge und Materialien aus einer Produktionshalle. Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall, Fahrer bleibt unverletzt.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Leutenbach-Nellmersbach: Einbruch in Unternehmen

Am Sonntagvormittag zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr brachen bisher unbekannte Täter in die Produktionsstätte eines Unternehmens in der Daimlerstraße ein und stahlen über hundert Werkzeuge, darunter Fräsen und Bohrer sowie verschiedene Materialien wie Kupfer, Messing und Hartmetall. Außerdem wurde ein VW Crafter des Unternehmens mit dem Kennzeichen BK-AC 48 gestohlen. Möglicherweise wurde das Diebesgut mit diesem Fahrzeug abtransportiert. Nach der Tat wurden von den Tätern mehrere Feuerlöscher entleert und verschiedene Flüssigkeiten verschüttet, vermutlich um Spuren zu verwischen. Der Wert des Diebesguts dürfte im sechsstelligen Bereich liegen, die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unbekannt. Die Polizeistation Schwaikheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um Zeugenhinweise, die am Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07195 969030 bei der Polizeistation zu melden.

Winnenden: Unfall mit hohem Sachschaden

Ein 23-jähriger Fahrer eines Mercedes befuhr am Montag gegen 22:45 Uhr die Kreisstraße 1913 von Winnenden in Richtung Breuningsweiler. Dabei kam er in einer Linkskurve vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab, überschlug sich neben der Fahrbahn und landete auf dem Dach. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden, der Schaden beläuft sich auf ca. 160.000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbruchsdiebstählen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 653 männlich und 80 weiblich, wobei 432 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.562 (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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