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Wolfschlugen: Flucht vor Kontrolle

Ein 13-Jähriger flüchtete mit einem entwendeten E-Scooter vor der Polizei und verunfallte schwer.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Nürtingen (ES): Jugendlicher flieht und verunglückt mit gestohlenem E-Scooter

Am Dienstagabend in Zizishausen ist ein 13-Jähriger vor einer Kontrolle des Polizeireviers Nürtingen mit einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen geflohen und dabei verletzt worden. Laut aktuellen Ermittlungen versuchte die Polizeistreife kurz nach 19 Uhr den 13-Jährigen an der Bushaltestelle Inselbad zu kontrollieren, da an seinem E-Scooter kein Kennzeichen angebracht war. Der Fahrer floh auf dem E-Scooter über das Schulgelände in den Stegweg, wo er auf dem Gehweg mit einem Stromkasten kollidierte. Der Junge wurde durch den Unfall über den Roller geschleudert und prallte vor dem mittlerweile eingetroffenen Streifenfahrzeug auf den Boden. Möglicherweise gab es auch einen Körperkontakt zwischen dem Kind und dem Fahrzeug, die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen übernommen. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den Teenager mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Es stellte sich heraus, dass der Scooter aufgrund eines Diebstahls im polizeilichen Fahndungssystem stand, weitere Untersuchungen sind im Gange. (tr)

Wolfschlugen (ES): Umgang mit Waffe und Schüssen

Mehrere Polizeistreifen und Hundeführer eilten am Mittwoch gegen 1.15 Uhr nach Wolfschlugen, nachdem Zeugen Schüsse aus einem Dachfenster gehört und den Notruf gewählt hatten. Vor Ort gelang es, den 57-jährigen Mann, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, dazu zu bringen, das Gebäude sicher zu verlassen. Er wurde in den Ortsarrest des Polizeireviers gebracht und nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen in eine Fachklinik überwiesen. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde eine Schusswaffe mit Munition gefunden, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind im Gange. (tr)

Dettenhausen (TÜ): Suche nach vermisstem älteren Herrn

Am Dienstagabend haben zahlreiche Einsatzkräfte, darunter ein Polizeihubschrauber und ein Personenspürhund, im Bereich um Dettenhausen nach einem vermissten älteren Herrn gesucht. Dieser hatte gegen 19.15 Uhr sein Zuhause mit seinem Hund verlassen und war nach Einbruch der Dunkelheit nicht zurückgekehrt. Da eine hilflose Lage nicht ausgeschlossen werden konnte, dauerten die Suchmaßnahmen die ganze Nacht an. Gegen 5.30 Uhr konnten die Angehörigen Entwarnung geben, da der Mann eigenständig, jedoch mit leichten Verletzungen, zurückgekehrt war. Er wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es gibt keine Hinweise auf Straftaten zum Nachteil des älteren Herrn. (tr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht, und 10355 schwere Unfälle mit nur Sachschaden, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0.57% aus, während 85.09% der Unfälle nur Sachschaden verursachten. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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