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Worms: Gekenterte Rudergruppe im Rhein

Eine Ruderausfahrt endet in Mannheim-Neckarau im Wasser. Rettungskräfte evakuieren die Personen und ermitteln die Unfallursache.

Foto: unsplash

Göppingen (ost)

68219 Mannheim-Neckarau, Rhein-Km 420

Am Sonntag, dem 28.12.2025, wurde eine Ruderausfahrt von Speyer nach Worms von einem Ruderverein aus Speyer organisiert. Insgesamt haben 20 Personen im Alter von ungefähr 55-65 Jahren an der Ausfahrt teilgenommen, die auf vier Sportruderboote mit einer Länge von jeweils etwa 12 Metern verteilt waren. Um 10:15 Uhr kenterten bei Rheinkilometer 420 zwei Ruderboote, wodurch zehn Personen in das 4,2 Grad kalte Wasser fielen. Die Ruderer trugen Sportbekleidung und Rettungswesten. Die zehn Ruderer in den anderen beiden Booten halfen den gekenterten Personen, damit sie das rechtsrheinische Ufer erreichen konnten.

Nachdem mehrere Anrufer die Notlage gemeldet hatten, wurden Rettungskräfte der Feuerwehr, Polizei aus beiden Bundesländern und ein Rettungshubschrauber des ADAC zur Unfallstelle geschickt. Dank der Feuerwehr konnten die Personen vom schwierigen Rheinufer zu den bereitstehenden Rettungsfahrzeugen gebracht werden.

Acht Personen wurden aufgrund leichter Unterkühlung zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sechs Personen wurden entlassen, während zwei Personen über Nacht im Krankenhaus bleiben müssen.

Die genaue Ursache für das Kentern konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Unfallstelle befindet sich in einer Rheinkurve, derzeit führt der Rhein wenig Wasser und es herrscht reger Schiffsverkehr. Ob der Wellengang der Schiffe zum Kentern beigetragen hat, ist ebenfalls unklar. Die Wasserschutzpolizei Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen (0.57%) vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926 (85.09%), waren Übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Bei den Verletzten gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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