Eine Person leicht verletzt und Schaden an zwei Autos nach Auffahrunfall bei Setzingen. Aquaplaning durch starken Regen.
Würzburg: Unfall bei Starkregen auf A7

Ulm (ost)
Der 21-Jährige fuhr kurz nach 9.30 Uhr auf der A7 in Richtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Langenau und Niederstotzingen hatte starker Regen eingesetzt und auf der Fahrbahn herrschte teils Aquaplaning. Deshalb verringerten die Vorausfahrenden Fahrzeuge ihre Geschwindigkeiten und bremsten ab. So auch ein 62-Jähriger. Der war mit seinem Dacia bei km 826 auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Bei hohem Verkehrsaufkommen und dem starken Regen war der Fahrer des nachfolgenden Citroen wohl zu schnell bei diesen Witterungsverhältnissen unterwegs. Der Citroen fuhr dem abbremsenden Dacia hinten auf. Die beiden Autos kamen auf der linken Fahrspur zum Stehen, schafften es aber mit eigener Kraft noch auf den Standstreifen. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Die 59-jährige Mitfahrerin im Dacia verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich in eine Klinik. Ein Abschlepper kümmerte sich um die beschädigten Autos. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf jeweils 6.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge kam es bis gegen 10.15 Uhr zu leichten Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Tipp der Polizei: Regen mindert die Bodenhaftung der Reifen, der Bremsweg wird länger, die Schleudergefahr größer. Wenn sich ein Wasserfilm auf der Straße gebildet hat und die Geschwindigkeit zu hoch ist besteht die Gefahr von Aquaplaning. Dann fehlt dem Reifen die Bodenhaftung komplett. Die einzige Möglichkeit, diese Gefahr zu mindern, ist langsamer zu fahren. „Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen“, sagt nicht umsonst die Straßenverkehrsordnung. Damit alle sicher ankommen.
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, sind übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








