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Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung in Karlsruhe

In der Innenstadt wurde ein 39-Jähriger von mehreren jungen Männern angegriffen. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch griffen offenbar mehrere junge Männer einen 39-jährigen Mann an und verletzten ihn gemeinschaftlich. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Nach den aktuellen Ermittlungen befand sich das Opfer gegen 23:30 Uhr in der Nähe des Europaplatzes, als ihm fünf bisher unbekannte Männer begegneten, die ihn angeblich aggressiv ansprachen.

Nach einem kurzen Gespräch setzte der Mann seinen Weg auf der Karlstraße in Richtung Kriegsstraße fort. Die Täter folgten ihm und griffen den 39-Jährigen anscheinend grundlos in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle Europaplatz (Karlstraße) an.

Nachdem das Opfer zu Boden ging, flüchteten die Täter zu Fuß in unbekannte Richtung.

Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen, die vorsorglich im Krankenhaus behandelt wurden.

Bisher führte die eingeleitete Fahndung nicht zur Ergreifung der Tätergruppe.

Die Unbekannten sollen zwischen 16 und 20 Jahre alt sein und arabischer Herkunft. Einer der Männer war schlank und trug eine Schirmmütze. Ein anderer trug zur Tatzeit einen hellen Pullover.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter 0721 666 3311 in Verbindung zu setzen.

Anna Breite-Diehl, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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