In der Innenstadt wurden drei Männer von Unbekannten angegriffen. Polizei sucht dringend nach Zeugen für weitere Hinweise.
Zeugenaufruf nach Körperverletzung in Karlsruhe

Karlsruhe (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag gab es mindestens zwei Verletzte als Folge einer gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen waren drei Männer im Alter von 19 bis 29 Jahren gegen 02:30 Uhr zu Fuß in der Innenstadt unterwegs. In der Nähe des Europaplatzes trafen sie auf vier Männer, die von einer Frau begleitet wurden. Die bislang unbekannten Männer gerieten zunächst in einen verbalen Streit mit den drei Opfern und griffen sie dann körperlich an.
Ein der Täter soll dabei Pfefferspray benutzt und den 19-jährigen Geschädigten im Gesicht getroffen haben. Zwei weitere Täter sollen dann auf ihn eingetreten und eingeschlagen haben. Selbst als der junge Mann bereits am Boden lag, sollen die Angreifer weiter auf ihn eingewirkt haben, bis er fliehen konnte.
Laut bisherigen Informationen erlitten der 19-Jährige und sein 29-jähriger Begleiter leichte Verletzungen.
Ob die Angreifer auch verletzt wurden und die Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen.
Zeugen, die Hinweise zu den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich unter 0721 666 3311 beim Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz zu melden.
Anna Breite-Diehl, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Baden-Württemberg 315 Mordfälle registriert, von denen 304 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 381 Verdächtige, darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 338, wobei 312 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 Männer, 39 Frauen und 211 Nicht-Deutsche.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








