Am Bahnhof Bad Cannstatt wurde ein Mann mit Tierabwehrspray besprüht, was zu seiner vorläufigen Festnahme führte.
Zuffenhausen: Streit mit Tierabwehrspray am Bahnhof Bad Cannstatt

Stuttgart Bad Cannstatt (ost)
Am Montagabend (31.08.2026) ereignete sich am Bahnhof Bad Cannstatt eine gefährliche Körperverletzung gegen einen 39-jährigen Mann. Gemäß den bisherigen Informationen fand der Vorfall gegen 22:47 Uhr auf Bahnsteig 5 statt. Dort soll es zuerst zu einem verbalen Streit zwischen einem 32-jährigen Mann aus Gambia und einem 39-jährigen Mann aus Somalia gekommen sein. Der 32-Jährige soll dann den Geschädigten mehrmals mit Pfefferspray besprüht haben. Danach verließ der Verdächtige den Ort und fuhr anscheinend mit einem Zug in Richtung Stuttgart. Der 39-Jährige informierte daraufhin eigenständig die Bundespolizei über den Vorfall. Die Einsatzkräfte trafen den 32-jährigen Verdächtigen kurze Zeit später am Bahnhof Stuttgart-Zuffenhausen an. Aufgrund von Hinweisen, dass der Mann möglicherweise ein Messer bei sich haben könnte, forderten die Einsatzkräfte ihn auf, sich unter Androhung des Einsatzes eines Elektroimpulsgeräts auf den Boden zu legen. Der Verdächtige folgte dieser Anweisung und wurde widerstandslos vorläufig festgenommen. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte das vermutlich benutzte Pfefferspray und einen sogenannten Kubotan. Ein Messer wurde nicht entdeckt. Der Beschuldigte wurde vorübergehend festgenommen und in die Gewahrsamsräume der Bundespolizei gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seinen Weg fortsetzen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg sind zwischen 2022 und 2023 leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männliche Verdächtige, 36 weibliche Verdächtige und 165 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 211. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








