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Zwei Frauen im Landkreis Sigmaringen entgehen Betrug

Eine 63-Jährige sollte nach einem Kontakt auf einer Dating-Plattform rund 15.000 Euro überweisen. Eine 80-Jährige aus Illmensee durchschaute am Donnerstag ein Gewinnversprechen über knapp 50.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Landkreis Sigmaringen (ost)

Sigmaringen/Illmensee

In letzter Zeit haben Betrüger zwei 63 und 80 Jahre alte Frauen kontaktiert, die einem finanziellen Schaden nur knapp entkamen. Die 63-Jährige lernte auf einer Online-Dating-Plattform einen Unbekannten kennen, der über mehrere Wochen eine emotionale Beziehung zu ihr aufbaute. Anschließend forderte er die Frau auf, ihm wegen einer angeblichen finanziellen Notlage rund 15.000 Euro zu überweisen. Sie durchschaute den Betrug und kam der Forderung nicht nach. Am Donnerstag wurde eine 80-Jährige aus Illmensee von Betrügern angerufen, die ihr einen Gewinn von knapp 50.000 Euro in Aussicht stellten. Bevor der angebliche Gewinn ausgezahlt werden könne, müsse die Seniorin jedoch zunächst Geld überweisen. Auch sie erkannte den Betrugsversuch und informierte die Polizei. Die Beamten ermitteln in beiden Fällen wegen versuchten Betrugs und warnen abermals vor den teilweise perfiden Vorgehensweisen der Betrüger. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.polizei-beratung.de.

Sigmaringen

Am vergangenen Wochenende brachen bislang unbekannte Täter die Opferkasse einer Kirche in der Bittelschießer Straße auf. Danach flüchteten die Diebe mit einem kleinen Bargeldbetrag. Das Polizeirevier Sigmaringen untersucht den Fall als besonders schweren Diebstahl und nimmt unter Tel. 07571/104-0 Hinweise zur Tat oder zu den Tätern entgegen.

Stetten am kalten Markt

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Gelände der Bundeswehr zog sich am Donnerstagabend ein 62-jähriger VW-Fahrer schwere Verletzungen zu. Der Mann geriet aus bislang ungeklärter Ursache zu Beginn einer Rechtskurve auf der Ringstraße nach links von der Fahrbahn, worauf sich der VW mehrfach überschlug. Gegen 20.45 Uhr bemerkte ein Zeuge den verunfallten Pkw und alarmierte die Rettungskräfte. Der Rettungsdienst brachte den 62-Jährigen, der nach ersten polizeilichen Erkenntnissen nicht angeschnallt war, in eine Klinik. Der VW erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden von rund 30.000 Euro. Die Untersuchungen zum Unfallablauf und zu einer möglichen Alkoholisierung des 62-Jährigen sind noch nicht abgeschlossen.

Bad Saulgau

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte zwischen Mittwoch, 20 Uhr, und Donnerstag, 18.45 Uhr, das Vordach eines Wohnhauses in der Bronnenstraße. Ersten Erkenntnissen der Polizei nach verwenden zahlreiche Verkehrsteilnehmer das Grundstück zum Wenden, weil sich in der Straße eine Baustelle befindet. Die Ermittler vermuten deshalb, dass auch der Unbekannte beim Wenden gegen das Dach fuhr und anschließend weiterfuhr, ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro; Hinweise auf den Unfallverursacher nehmen die Beamten des Polizeireviers Bad Saulgau unter Tel. 07581/482-0 entgegen.

Ostrach

Auf einem Tankstellengelände in der Hohenzollernstraße verursachte eine 83-Jährige am Donnerstag einen Sachschaden von über 20.000 Euro. Beim Wenden berührte die Seniorin mit ihrem Skoda zunächst eine Absperrung. Nach eigenen Angaben verwechselte sie daraufhin vor Schreck das Gas- mit dem Bremspedal und beschleunigte stark rückwärts. Anschließend stieß das Auto gegen das Tankstellengebäude, wobei zwei große Schaufensterscheiben zerbrachen. Der Skoda musste abgeschleppt werden und erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle erfasst. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden (10,97 %), 10.355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3,38 %), 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,57 %) und 260.926 übrige Sachschadensunfälle (85,09 %). Für die Ortslage wurden 25.663 Unfälle innerorts (8,37 %), 13.562 außerorts ohne Autobahnen (4,42 %) und 3.369 auf Autobahnen (1,1 %) angegeben. Bei den Unfällen wurden 369 Menschen getötet, 6.139 schwer und 36.086 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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