Polizeibeamte kontrollierten Fahrräder, E-Scooter und Motorräder. Verstöße festgestellt, Ermittlungen dauern an.
Zweiradkontrollen des Polizeireviers Rottweil

Rottweil (ost)
Am Montagnachmittag überwachten Beamte des Polizeireviers Rottweil insbesondere Fahrer von Zweirädern.
Die Polizisten überprüften bei ihren mobilen Verkehrskontrollen rund zehn Fahrräder, E-Scooter und Motorräder und stellten dabei mehrere Verstöße fest.
Während der Kontrolle eines 15-Jährigen entdeckten die Beamten an seinem Simson-Kleinkraftrad mehrere technische Mängel. Zudem bestand der Verdacht, dass das Fahrzeug schneller als erlaubt fuhr und der Jugendliche daher ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war. Die entsprechenden Ermittlungen sind noch im Gange.
Ein E-Scooter-Fahrer nutzte während der Fahrt ein Mobiltelefon und muss nun mit einem Bußgeld von 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Die Beamten verwarneten außerdem zwei weitere E-Scooter-Fahrer, da sie mit ihren elektrischen Tretrollern auf dem Gehweg fuhren. Des Weiteren wurde eine Verwarnung wegen eines Verstoßes gegen die Personenbeförderung ausgesprochen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass E-Scooter nicht auf Gehwegen verwendet werden dürfen. Stattdessen sollte – wenn vorhanden – der Radweg und andernfalls die Straße genutzt werden. Auf gemeinsamen Geh- und Radwegen haben Fußgänger immer Vorrang, daher sollte die Geschwindigkeit entsprechend angepasst werden. Das Befahren von Fußgängerzonen ist nicht gestattet.
Zudem gilt für E-Scooter:
Unter 21 Jahren oder in der Probezeit gilt: 0,0 Promille
Die Polizei wird auch weiterhin sowohl angekündigte als auch unangekündigte Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% aller Unfälle ausmacht. 1733 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0.57% entspricht. Die restlichen 260926 Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








