Beamte des Polizeireviers Rottweil haben am Freitagmorgen Zweiradkontrollen durchgeführt und Verstöße festgestellt. Polizisten sprachen 23 mündliche Verwarnungen aus und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Zweiradkontrollen in der Fußgängerzone: Polizei registriert 24 Verstöße

Rottweil (ost)
In unserem gestrigen Bericht (http://presseportal.de/blaulicht/pm/110973/6346911) haben wir erwähnt, dass die Polizisten 23 mündliche Verwarnungen anstelle von 25 Euro Bußgeldern ausgestellt haben. Dies war nicht korrekt, die Verkehrsteilnehmer wurden stattdessen mündlich verwarnt.
Wir bitten um Entschuldigung für die Fehlinformation.
Korrigierter Bericht:
Rottweil Polizeibeamte des Reviers Rottweil führten am Freitagmorgen Kontrollen von Zweirädern in der Fußgängerzone durch und stellten eine Vielzahl von Verstößen fest.
Zwischen 09:15 Uhr und 11:00 Uhr überwachten die Beamten den Verkehr in der Fußgängerzone der Hauptstraße. Dabei entdeckten sie insgesamt 20 Fahrradfahrer und vier E-Scooter-Fahrer, die unerlaubt in der Fußgängerzone unterwegs waren. Es wurden 23 mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Gegen einen E-Scooter-Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Polizei weist darauf hin, dass weder Fahrräder noch E-Scooter auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen fahren dürfen. Wenn vorhanden, sollten Radwege genutzt werden, ansonsten die Straße. Fußgänger haben Vorrang auf gemeinsamen Geh- und Radwegen, daher sollte die Geschwindigkeit entsprechend angepasst werden.
Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, werden sowohl angekündigte als auch unangekündigte Verkehrskontrollen fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen, also 0,57%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








