Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 11.08.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 11.08.2026 in Bayern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-MFR: (740) Porsche in Nürnberg gestohlen - Polizei bittet um Hinweise
Nürnberg (ost)
Letztes Wochenende (08./09.08.2026) wurde in Katzwang, einem Stadtteil von Nürnberg, ein Porsche Cabrio von einem unbekannten Täter gestohlen. Die Polizei in Nürnberg bittet um Zeugenaussagen.
Ein grauer Porsche 911 Turbo stand von 18:00 Uhr (Sa) bis 15:30 Uhr (So) in der Strawinskystraße. Das Sportauto mit dem Kennzeichen SC-V 911 hat einen Zeitwert von etwa 90.000 Euro.
Personen, die in der Strawinskystraße etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Informationen zum Verbleib des Fahrzeugs haben, werden gebeten, die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu kontaktieren.
Verfasst von: Michael Konrad
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Callcenterbetrug
Augsburg (ost)
Donauwörth - Am Montag (10.08.2026) hat sich ein bisher unbekannter Täter telefonisch bei einer 84-jährigen Frau gemeldet und sich als Bankangestellter ausgegeben. Unter dem Vorwand, dass Falschgeld im Umlauf sei, überredete der Täter die 84-Jährige, Geld herauszugeben. Dies wurde am Montagnachmittag von einem bisher unbekannten Täter an der Haustür der 84-Jährigen abgeholt. Der Schaden beläuft sich auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: - Männlich - 170 cm groß - Ca. 30 Jahre alt - Kurze dunkle Haare - Bekleidet mit: schwarzer Hose, schwarzer Kleidung - Südländischer Phänotyp Die Kriminalpolizei Dillingen ermittelt nun wegen Betrugs. Zeugen, die gegen 15.45 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Gegend von Donauwörth Neudegg gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Dillingen unter der Telefonnummer 09071/56-0 zu melden. Bei den sogenannten Schockanrufen bringen Täter ältere Menschen durch verschiedene Tricks und das Schüren von Angst dazu, Bargeld oder andere Vermögenswerte zu übergeben. Mit der Präventionskampagne #NMMO möchte die Bayerische Polizei ältere Menschen noch besser vor Telefonbetrug schützen. Die Polizei gibt deshalb unter anderem folgende Ratschläge: - Die Polizei wird Sie niemals nach Geldbeträgen fragen. - Geben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. - Überprüfen Sie Angaben persönlich, indem Sie bei der Behörde oder den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer nachfragen. - Finden Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. - Lassen Sie niemals unbekannte Personen in Ihre Wohnung. - Informieren Sie bei verdächtigen Feststellungen sofort den Notruf 110 der Polizei. Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links: - https://www.polizei.bayern.de/nmmo - https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Tötungsdelikt
Augsburg (ost)
In der offiziellen Mitteilung Nr. 1219 wurde Folgendes berichtet: Haunstetten-Siebenbrunn - Es ereignete sich ein Doppelmord an einem 39-jährigen und einem 54-jährigen Mann. Die Einsatzkräfte nahmen einen 29-jährigen Verdächtigen vorläufig fest. Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Untersuchungen vor Ort übernommen. Die Suche im näheren Umfeld dauert noch an. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Doppelmordes. Aufgrund der laufenden Untersuchungen sind derzeit keine weiteren Informationen verfügbar. Der 39-Jährige hat die Staatsangehörigkeiten von Syrien und Arabien. Der 54-Jährige hat die irakische Staatsangehörigkeit. Der Verdächtige hat die Staatsangehörigkeiten von Syrien und Arabien. In der offiziellen Mitteilung Nr. 1228 wurde Folgendes berichtet: Im Zuge der weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Staatsangehörigkeiten der Beteiligten von der Erstmeldung abweichen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen hat der 39-Jährige die syrische Staatsangehörigkeit. Der 54-Jährige hat die irakische Staatsangehörigkeit. Der Verdächtige hat die syrische Staatsangehörigkeit. Zusätzlich fanden im Zusammenhang mit den Untersuchungen umfangreiche Suchmaßnahmen nach Beweisen am Tatort, einer dezentralen Asylunterkunft in der Inninger Straße, statt. Dabei wurden auch Polizeihunde eingesetzt. Außerdem waren Gerichtsmediziner und die Spurensicherung der Kriminalpolizei Augsburg vor Ort im Einsatz. Der 29-jährige Verdächtige wurde gestern im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen von Beamten des Polizeipräsidiums München in der Innenstadt vorläufig festgenommen. Gestern Nachmittag wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf Doppelmord und setzte ihn in Vollzug. Der 29-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei Augsburg dauern weiter an. In der offiziellen Mitteilung Nr. 1240 wurde Folgendes berichtet: Am Montag (03.08.2026) informierte ein Bekannter des später tot aufgefundenen 54-Jährigen die Polizei darüber, dass dieser möglicherweise in einer hilflosen Lage sein könnte. Der Hintergrund für diese Mitteilung war, dass der 54-Jährige nicht erreichbar war. Die sofortigen polizeilichen Maßnahmen führten dann gegen 16.00 Uhr zum Auffinden des 54- und des 39-Jährigen. Sie wurden in einem Müllcontainer gefunden, der der dezentralen Asylunterkunft in der Inninger Straße zugeordnet ist. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand waren sowohl der 29-jährige Verdächtige als auch der 54- und der 39-jährige Verstorbene Bewohner der Unterkunft in der Inninger Straße. Zeitweise bewohnten der 29-Jährige und der 54-Jährige auch dasselbe Zimmer in der Unterkunft. Die genauen Beziehungen zwischen den Beteiligten sind derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die übrigen Bewohner der Asylunterkunft wurden inzwischen von der Stadt Augsburg in andere Unterkünfte verlegt. Auch heute (06.08.2026) führt die Kriminalpolizei Augsburg erneut Suchmaßnahmen rund um die Asylunterkunft durch, um weitere Beweise zu finden. Dabei werden auch Diensthunde eingesetzt. Zur Klärung der Hintergründe der Tat und des Tathergangs wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizei Augsburg eingerichtet.
Von hier an neu:
Während der regulären Aufnahmeuntersuchung in der JVA wurden signifikante Auffälligkeiten im Verhalten des Beschuldigten festgestellt, die den Verdacht nahelegen, dass die Tat aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung begangen wurde. Um dies zu klären, wurde der Beschuldigte in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt. Ein entsprechender Unterbringungsbefehl wurde heute erlassen und wird vollstreckt.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Missbrauch von Notrufen
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Montag (10.08.2026) gegen 17.15 Uhr haben ein oder mehrere unbekannte Täter auf einem ehemaligen Firmengelände in der Reichenberger Straße die Glasscheiben von zwei Feuermeldern eingeschlagen und diese aktiviert. Die Feuerwehr hat das Gebäude danach durchsucht, jedoch keinen Brand entdeckt. Der Schaden an den Feuermeldern beläuft sich auf etwa 50EUR. Die Polizei ermittelt nun wegen des Missbrauchs von Notrufen. Personen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Abend des Montags (10.08.2026) geriet eine 48-jährige Frau am Königsplatz in einen Streit, griff später Polizeibeamte an und bedrohte sie verbal. Um 20.15 Uhr geriet die 48-Jährige in der Nähe des Königsplatzes in einen Streit und störte dann die Maßnahmen der angerufenen Polizeikräfte. Trotz mehrfacher Aufforderungen folgte die Frau einem erteilten Platzverweis nicht und schlug einer Polizistin unerwartet auf den Unterarm. Daraufhin wurde die Frau festgenommen und in Gewahrsam genommen. Während des anschließenden Transports leistete die 48-Jährige weiterhin Widerstand, trat nach den Beamten und verletzte einen Polizisten leicht. Außerdem beleidigte und bedrohte sie die Einsatzkräfte kontinuierlich. Die Polizeiinspektion Augsburg Mitte ermittelt nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die 48-Jährige hat die russische Staatsbürgerschaft.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Verkehrsunfall
Augsburg (ost)
Am Montag (10.08.2026) gab es in Hochzoll einen Verkehrsunfall mit Sachschaden. Um 13.15 Uhr fuhr eine 21-jährige Autofahrerin in südlicher Richtung die Ortlerstraße entlang. An der Kreuzung zur Höfatsstraße übersah sie einen bevorrechtigten Pkw eines 44-jährigen Mannes, der von rechts kam. Die beiden Fahrzeuge stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Niemand wurde bei dem Unfall verletzt. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizeiinspektion Augsburg Ost ermittelt jetzt wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Die 21-Jährige ist deutsche Staatsbürgerin.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt u.a. wegen Fahrens unter Drogeneinfluss
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Dienstag (11.08.2026) in der Nacht führte die Polizei eine Kontrolle bei einem Autofahrer durch, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und außerdem ein Kind ungesichert im Fahrzeug beförderte. Um 00.45 Uhr führten Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle bei einem 47-jährigen Autofahrer in der Holzbachstraße durch. Im Auto befanden sich auch die Ehefrau des Mannes und ihr gemeinsames zweijähriges Kind, das ungesichert auf dem Schoß der Mutter saß. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten drogentypische Anzeichen bei dem 47-Jährigen. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Opiate. Die Beamten stoppten die Weiterfahrt, nahmen den Autoschlüssel in Verwahrung und ordneten eine Blutentnahme an. Die Polizeiinspektion Augsburg West ermittelt nun unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz. Der 47-Jährige hat die afghanische Staatsangehörigkeit.
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POL-MFR: (739) Unfall im Kreuzungsbereich - Wer hatte grün?
Fürth (ost)
Am Montagabend (10.08.2026) gab es in Fürth Poppenreuth einen Verkehrsunfall an der Kreuzung. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Ein 29-jähriger Fahrer eines Opel Astra fuhr gegen 18:40 Uhr von der A73, von Erlangen kommend, an der Ausfahrt Fürth Poppenreuth ab. An der Kreuzung zur Poppenreuther Straße fuhr er zunächst geradeaus, um dann nach links abzubiegen. Es kam zu einem Zusammenstoß mit einem Audi A4, der von links kam und in Richtung Innenstadt unterwegs war. Niemand wurde verletzt, aber an beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Die beiden Fahrer gaben gegenüber der Polizei an, bei grün oder gelb in die Kreuzung eingefahren zu sein. Die Beamten bitten daher Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 0911 9739970 zu melden.
Verfasser: Marc Siegl
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FW-M: Freiwillige Feuerwehr rettet Fische in nahezu ausgetrocknetem Weiher (Langwied)
München (ost)
Montagabend, 10. August 2026, 19.47 Uhr
Kreuzkapellenstraße
Aufgrund der langanhaltenden Hitzeperiode trocknete ein Karpfenweiher in Langwied fast komplett aus, was das Leben mehrerer Fische bedrohte. Um die Tiere zu retten, machte sich die Freiwillige Feuerwehr München am Montagabend auf den Weg in die Kreuzkapellenstraße.
In der Nähe des Langwieder Sees war ein Gewässer durch die anhaltende Hitzeperiode ausgetrocknet. Der Wasserstand war bereits so stark gesunken, dass die Fische nur noch in einer kleinen Pfütze schwammen und das für die Vögel aufgestellte Entenhaus sich mittlerweile in unerreichbarer Höhe befand. Nach einer direkten Anfrage aus der Bevölkerung an den Kommandanten der Abteilung Langwied-Lochhausen und in Absprache mit der Leitstelle München wurde ein Einsatz für den späten Montagabend geplant, um möglichst wenige Verkehrsbehinderungen für die Badegäste auf der Zufahrtsstraße zur Langwieder Seenplatte zu verursachen.
Um 19.47 Uhr machten sich die freiwilligen Einsatzkräfte schließlich mit zwei Fahrzeugen auf den Weg zum Weiher. Vor Ort errichteten die Helfer eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus dem Langwieder See und verlegten eine etwa 160 Meter lange Schlauchleitung mit Schlauchbrücken über die Kreuzkapellenstraße zum Weiher. Mit einem Wasserwerfer wurde der Weiher etwa eine Stunde lang gefüllt, bis er wieder seinen normalen Pegel erreichte.
Dank des mutigen Einsatzes der Ehrenamtlichen konnten das Überleben der Fische gesichert und den Enten wieder ein ebener Einstieg in ihre Unterkunft ermöglicht werden.
(pes)
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POL-MFR: (738) Personengruppe besprühte Windrad in Veitsbronn - mehrere Tatverdächtige festgenommen
Veitsbronn (ost)
Am Samstagabend (08.08.2026) haben fünf Personen ein Windrad in Veitsbronn (Lkr. Fürth) besprüht. Polizeibeamte der Polizeiinspektion Zirndorf konnten nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen Teile der Gruppe festnehmen.
Um 20:00 Uhr ging über den Notruf der Polizei die Meldung über Sprayer an einem Windrad in Veitsbronn (entlang der Seckendorfer Straße) ein.
Die Anruferin beobachtete fünf Personen, die sich verdächtig verhielten und sich unter dem Windrad verteilten. Eine Person versuchte, mit einem Werkzeug die Tür zu öffnen, um ins Windrad zu gelangen. Dies schlug jedoch fehl. Danach gelang es der Zeugin, zwei Personen beim Besprühen des Windrads zu filmen. Insgesamt besprühten die Verdächtigen mehrere Quadratmeter Fläche.
Erst nachdem die alarmierte Streife eintraf, hörten die Personen auf und flüchteten in südlicher Richtung. Dabei ließen sie einen Rucksack mit Spraydosen und Werkzeug zurück.
Ein Verdächtiger (16, deutsch) wurde nach einer Verfolgungsjagd im nahegelegenen Maisfeld eingeholt und gestellt. Auf der Flucht warf der 16-Jährige weitere Spraydosen weg. Trotz frischer Farbe an den Händen bestritt der Verdächtige die Tatvorwürfe.
Aufgrund anderer flüchtiger Täter umstellten die Beamten das Maisfeld und setzten dann eine Drohne ein. Erst nach der Drohung, den Diensthund zur Suche im Feld einzusetzen, stellte sich ein weiterer Verdächtiger (23, deutsch).
Während der Durchsuchung des 23-Jährigen klingelte sein Handy. Anhand der Rufnummer identifizierten die Beamten einen weiteren Verdächtigen. Aus dem Rucksack des jungen Mannes stellten die Beamten ein Skizzenbuch mit Graffiti-Tags sicher.
Da die Gruppe nach ersten Ermittlungen nicht aus der Gegend stammte, wurde der Bahnhof Siegelsdorf im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen überprüft. Dort wurde ein weiterer Verdächtiger (19, deutsch) festgenommen.
Die Beamten brachten die Verdächtigen zur Dienststelle, wo bei zwei Personen eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt wurde. Bei dem 23-Jährigen ordnete die Staatsanwaltschaft die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten an, da er keinen festen Wohnsitz hat. Den 16-jährigen Verdächtigen übergaben die Beamten seiner Mutter.
Die Polizeiinspektion Zirndorf führt weitere Ermittlungen zu den einzelnen Tatbeteiligungen. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Graffiti gegen die Gruppe ein.
Verfasst von: Janine Mendel
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Bundespolizeidirektion München: 34-Jähriger unterschlägt Kopfhörer // Zufallsfunde bei Durchsuchungsmaßnahmen
München/Mühldorf a. Inn (ost)
Am Montagabend (10. August) haben Bundespolizeibeamte im Landkreis Mühldorf am Inn das Zuhause eines 34-jährigen Mannes durchsucht. Der Verdächtige wird beschuldigt, im Juli am Hauptbahnhof München die kabellosen Kopfhörer eines 24-jährigen Mannes gestohlen zu haben.
Am 9. Juli fuhr ein 24-jähriger Deutscher mit dem ICE1601 von Berlin nach München. Am 10. August erstattete er bei der Polizeiinspektion 41 Anzeige wegen des Diebstahls seiner kabellosen Kopfhörer. Er hatte sie im Zug vergessen und im Fundbüro nicht wiederfinden können. Durch die Ortungsfunktion der Kopfhörer konnte er feststellen, dass sie sich auf einem Bahnbetriebsgelände in München befinden sollen.
Die polizeilichen Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die Kopfhörer vermutlich in einem Umkleideraum von Bahnmitarbeitern versteckt waren. Nach Anweisung einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts München durchsuchten die Bundespolizisten den Spind der 34-jährigen afghanischen Reinigungskraft und fanden die gestohlenen Kopfhörer. Bei der Durchsuchung wurden weitere gestohlene Gegenstände entdeckt.
Bei der freiwilligen Durchsuchung der Wohnung des 34-jährigen Verdächtigen im Landkreis Mühldorf am Inn fanden die Beamten mehrere hochwertige Kopfhörer, die beschlagnahmt wurden. Die genaue Schadenssumme wird noch ermittelt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 34-jährige Verdächtige an seinem Arbeitsplatz freigelassen.
Der afghanische Beschuldigte war bisher nicht polizeibekannt.
Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen den Mann wegen Diebstahls und Unterschlagung.
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Tim Oberfrank
Bundespolizeiinspektion München
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Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
POL-MFR: (737) Einbruch in Einfamilienhaus - Zeugen gesucht
Wendelstein (ost)
Am Montag (10.08.2026) wurde ein Einfamilienhaus in Kleinschwarzenlohe (Lkrs. Roth) von bisher unbekannten Tätern angegriffen. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Die Einbrecher betraten das Haus in der Straße Am Bernlohe vermutlich durch den Keller. Im Inneren des Gebäudes durchsuchten sie mehrere Räume und stahlen Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.
Die Ermittlungen wurden vom zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.
Verfasst von: Marc Siegl
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HZA-N: Schwarzarbeit kommt selten alleinNach Ermittlungen des Nürnberger Zolls: Geldstrafen für Schwarzarbeit, illegale Ausländerbeschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch in Restaurants
Nürnberg (ost)
Einen Strafbefehl in Höhe von 7.000 Euro hat der Inhaber eines asiatischen Restaurants im Nürnberger Land vom Amtsgericht Nürnberg wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 38 Fällen erhalten.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg hatte unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermittelt, dass der 48-Jährige über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren seine Arbeitnehmenden überhaupt nicht oder nicht in richtiger Höhe zur Sozialversicherung angemeldet hatte.
Die Zollbeamten konnten nachweisen, dass die über die offiziellen Meldungen hinausgehenden Löhne schwarz ausbezahlt wurden. Den Sozialkassen entstand dadurch ein Schaden in Höhe von über 33.000 Euro.
Während der Durchsuchung des Restaurants stellten die Ermittler außerdem fest, dass der Mann zwei Personen ohne gültigen Aufenthaltstitel beschäftigte. Dafür wurde er bereits im Juli 2024 wegen der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.200 Euro verurteilt.
Gegen den Verurteilten wurde nun erneut eine Geldstrafe in Höhe von 140 Tagessätzen à 50 Euro festgesetzt.
"Schwarzarbeit ist nicht nur das Nichtzahlen von Sozialabgaben: illegale Beschäftigung von Ausländern und Leistungsmissbrauch gehen regelmäßig damit einher", so Lara Schütte stellvertretende Pressesprecherin am Hauptzollamt Nürnberg. "Der Zoll setzt sich für faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen ein. Die Arbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit schützt nicht nur unsere Sozialkassen, sondern auch die Arbeitnehmer und die Wirtschaft", so Schütte weiter.
Eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro hat das Amtsgericht Nürnberg außerdem in einem anderen Fall gegen eine Küchenhilfe wegen Sozialleistungsmissbrauchs verhängt.
Die 49-Jährige hatte gegenüber den Zollbeamten des Hauptzollamts Nürnberg in einer Vernehmung zugegeben, dass sie über einen Zeitraum von knapp einem Jahr als Küchenhilfe in einem Restaurant in Nürnberg tätig war. Die Ermittler konnten nachweisen, dass sie in dieser Zeit unrechtmäßig Arbeitslosengeld erhalten hat. Dem Jobcenter verschwieg sie ihre Tätigkeit in der Küche.
Die Frau wurde überhaupt erst vernommen, weil sie als Zeugin in einem anderen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt aussagen sollte.
Dem Jobcenter entstand ein Schaden in Höhe von 1.960 Euro.
Gegen die Frau wurde eine Geldstrafe in Höhe von 100 Tagessätzen à 50 Euro festgesetzt.
Beide Strafbefehle sind rechtskräftig.
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Hauptzollamt Nürnberg
Lara Schütte
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Mobil: 0171 8331233
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HZA-R: Zoll aus Selb stoppt per Post verschickte Drogensendungen auf dem Weg nach Tschechien13 Strafverfahren nach Kontrolle von Brief- und Paketsendungen
Regensburg (ost)
Bei der Kontrolle von Postsendungen aus den Niederlanden, die über Deutschland nach Tschechien weiterbefördert werden sollten, hat die Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Selb des Hauptzollamts Regensburg vor Kurzem zahlreiche Betäubungsmittel und neue psychoaktive Stoffe sichergestellt. Insgesamt wurden 13 Strafverfahren eingeleitet.
Die Zöllnerinnen und Zöllner kontrollierten die Sendungen eines Postdienstleisters. Solche Kontrollen finden regelmäßig stichprobenweise statt. Dabei werden Pakete und Briefsendungen unter anderem mit moderner Röntgentechnik überprüft. Ergibt sich dabei der Verdacht auf eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit, werden die Sendungen geöffnet und genauer untersucht.
Die Kreativität der Versender kennt dabei kaum Grenzen: Die Drogen waren unter anderem in Geburtstagskarten, einem kleinen Bluetooth-Lautsprecher sowie in verschiedenen Produktverpackungen versteckt.
Im Rahmen der Kontrolle leitete der Zoll neun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und vier Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) ein.
Dabei wurden folgende Betäubungsmittel und neue psychoaktive Stoffe sichergestellt:
Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (9 Strafverfahren): - 93 Gramm halluzinogene Pilze mit dem Wirkstoff Psilocybin - eine Aufzuchtstation für halluzinogene Pilze - 40 Gramm Amphetamin - 10 Gramm Crystal - 60 Tabletten Diazepam - fünf Tabletten Bromazolam - 1,3 Gramm Kokain - 10 Gramm synthetische Cathinone (stimulierend wirkende synthetische Drogen) - 502 Ecstasy-Tabletten (210 Gramm netto)
Verstöße gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (4 Strafverfahren): - 37,6 Gramm NEP - 50 Gramm 2-MMC - 1,2 Gramm Phen-F - sieben Blotter 1S-LSD - fünf Blotter 4-AcO-MET
Gegen die jeweiligen Adressaten der Sendungen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Je nach Sachverhalt besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Verbindung mit Bannbruch oder gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz.
Besteht der Verdacht, dass Betäubungsmittel regelmäßig oder in größerem Umfang bestellt werden oder Hinweise auf einen gewerbsmäßigen Handel vorliegen, übernimmt das Zollfahndungsamt München die weiteren Ermittlungen.
"Kriminelle versuchen immer wieder, Drogen in scheinbar unauffälligen Postsendungen zu verstecken. Unsere regelmäßigen Kontrollen zeigen, dass der Zoll auch diesen Schmuggelweg konsequent überwacht. Jede sichergestellte Sendung verhindert, dass die Drogen ihr Ziel erreichen und schützt die Bevölkerung vor den Gefahren dieser Stoffe", erklärt Günter Schnabel, Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb.
Hintergrundinformationen:
Warum kontrolliert der Zoll Postsendungen innerhalb der EU?
Auch innerhalb der Europäischen Union kontrolliert der Zoll grenzüberschreitende Post- und Paketsendungen. Zwar gibt es innerhalb der EU keine Zollgrenzen mehr, der Zoll überwacht jedoch weiterhin den Warenverkehr, um Verstöße gegen gesetzliche Verbote und Beschränkungen aufzudecken.
Die Kontrollen erfolgen stichprobenweise oder auf Grundlage einer Risikoanalyse. Dabei werden Sendungen unter anderem mit Röntgentechnik überprüft. Ergibt sich der Verdacht auf eine Straftat, dürfen die Sendungen geöffnet und genauer untersucht werden. Zu den häufigsten Aufgriffen zählen unter anderem Betäubungsmittel, neue psychoaktive Stoffe, Arzneimittel, Waffen sowie andere Waren, deren Einfuhr, Ausfuhr oder Durchfuhr gesetzlich verboten oder beschränkt ist.
Erläuterung zu den sichergestellten Stoffen
Bei den sichergestellten Drogen handelt es sich sowohl um klassische Betäubungsmittel als auch um sogenannte neue psychoaktive Stoffe. Die in der Pressemitteilung genannten Bezeichnungen NEP, 2-MMC, Phen-F, 1S-LSD und 4-AcO-MET gehören zu den neuen psychoaktiven Stoffen (NPS). Diese synthetisch hergestellten Substanzen werden häufig als vermeintlich legale Alternativen zu bekannten Drogen unter Bezeichnungen wie "Legal Highs", "Kräutermischungen" oder "Badesalze" verkauft. Sie werden oft über das Internet bestellt und per Post versandt. Da ihre Zusammensetzung und Wirkung häufig nur schwer vorhersehbar sind, können sie erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen.
Was sind Blotter?
Blotter sind kleine, saugfähige Papierstücke, die mit einer psychoaktiven Substanz getränkt sind. Sie dienen als Trägermaterial für sehr gering dosierte Wirkstoffe, beispielsweise LSD oder ähnliche Stoffe. Die Aufnahme erfolgt in der Regel über die Mundschleimhaut.
Was bedeutet Bannbruch?
Unter Bannbruch versteht man das Verbringen von Waren über die Grenze, obwohl deren Einfuhr, Ausfuhr oder Durchfuhr gesetzlich verboten oder beschränkt ist. Wer beispielsweise Betäubungsmittel unerlaubt nach Deutschland einführt, aus Deutschland ausführt oder durch Deutschland befördern lässt, verstößt regelmäßig nicht nur gegen das Betäubungsmittelgesetz, sondern auch gegen zollrechtliche Vorschriften. Deshalb kann in solchen Fällen zusätzlich der Straftatbestand des Bannbruchs erfüllt sein.
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Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
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HZA-M: Zoll warnt vor dem Kauf von Souvenirs aus geschützten Tierarten - Trommel mit Pythonleder beschlagnahmt
München (ost)
Eine Trommel, bespannt mit Pythonleder, haben Zollbeamte am Wochenende im Reisegepäck einer Frau entdeckt. Das Musikinstrument war von der Reisenden in einem Souvenirladen als Geschenk für ihre Tochter erworben worden.
Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise, dass es sich um ein Erzeugnis einer artenschutzrechtlich geschützten Tierart handelt. Die für die Einfuhr erforderlichen Nachweise konnten nicht vorgelegt werden. Die Trommel wurde deshalb nach den geltenden artenschutzrechtlichen Bestimmungen beschlagnahmt.
"Viele Urlaubssouvenirs werden in Geschäften oder auf Märkten angeboten. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie ohne Weiteres nach Deutschland oder in die Europäische Union eingeführt werden dürfen", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. "Besondere Vorsicht ist bei Erzeugnissen aus Reptilienleder, Elfenbein, Korallen, Schildpatt sowie bei bestimmten Pflanzen und Hölzern geboten."
Das Hauptzollamt München empfiehlt Reisenden, sich bereits vor dem Kauf über die geltenden Einfuhr- und Ausfuhrvorschriften zu informieren. Für zahlreiche Erzeugnisse geschützter Tier- und Pflanzenarten gelten die Bestimmungen des internationalen Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) sowie entsprechende europäische und nationale Vorschriften. Fehlende Genehmigungen können zur Beschlagnahme der Waren sowie zu ordnungswidrigkeiten- oder strafrechtlichen Konsequenzen führen.
Der Zoll appelliert an alle Reisenden, beim Kauf von Souvenirs sorgfältig zu prüfen, aus welchen Materialien diese hergestellt wurden. Wer unsicher ist, sollte vor dem Erwerb auf den Kauf verzichten. Schule beendet - was dann? Wir sind der Zoll in München Wer sich für den Beruf des Zöllners interessiert, hat am 10.10.2026 die einmalige Chance, sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen und sich zu informieren. Dieser Tag steht unter dem Motto "Wir sind der Zoll in München" und findet in der Landsberger Straße 124 statt, zu dem sich alle Interessierten unter presse.hza-muenchen@zoll.bund.de anmelden können.
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Hauptzollamt München
Pressesprecher
Thomas Meister
Telefon: 089 - 975 90717
E-Mail: Thomas.Meister2@zoll.bund.de
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HZA-A: Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafen/Erfolg für die Staatsanwaltschaft und das Hauptzollamt Augsburg
Augsburg/Schwaben (ost)
Der Hauptbeschuldigte wurde vom Landgericht Augsburg im Jahr 2024 zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt, während zwei Mitangeklagte zu Freiheitsstrafen von drei Jahren und zehn Monaten bzw. zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt wurden, unter anderem wegen Nichtzahlung von Sozialabgaben. Die Revision wurde nun vom Bundesgerichtshof mit einem Beschluss vom 28.04.2026 abgelehnt.
Während des Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Augsburg führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Augsburg seit September 2020 Untersuchungen gegen mehrere Beschuldigte durch. Diese betrieben seit Anfang des Jahres 1995 in Deutschland ein Einzelunternehmen für Elektroinstallationsarbeiten und führten Elektroinstallationsarbeiten im Auftrag verschiedener Großkunden deutschlandweit durch. Die drei Angeklagten bildeten eine Bande, um Sozialabgaben durch den Einsatz von Schwarzarbeitern zu umgehen. Zwischen September 2016 und August 2021 waren insgesamt mehr als 1.300 Schwarzarbeiter aus Serbien auf den Baustellen beschäftigt, ohne dass Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland gezahlt wurden. Die ausländischen Arbeiter wurden fiktiv bei serbischen Servicegesellschaften angestellt, um die Schwarzarbeit zu verschleiern. Dadurch entstand ein Schaden von ca. 18,7 Millionen Euro für die Sozialversicherung.
Aufgrund des Beschlusses des Bundesgerichtshofes vom 28.04.2026 ist das Urteil rechtskräftig.
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Hauptzollamt Augsburg
Adrian Kube
Telefon: 0821/5012 161
Mobil: 0151/209 941 84
E-Mail: presse.hza-augsburg@zoll.bund.de
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