Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 13.05.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 13.05.2026 in Bayern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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Feuerwehr Nürnberg: Erdgasaustritt in Nürnberg-Neunhof: Rund 50 Personen vorsorglich evakuiert.
Nürnberg (ost)
Ein lautes Zischen warnte bereits aus der Ferne vor Gefahr. Bei Erdarbeiten in der Oberen Dorfstraße im Nürnberger Stadtteil Neunhof wurde am Mittwoch, den 13. Mai 2026, eine Erdgasleitung durch einen Bagger beschädigt. Aus Sicherheitsgründen mussten etwa 50 Bewohner ihre Häuser vorsorglich verlassen.
Um 10:20 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg die Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie die Freiwilligen Feuerwehren Neunhof, Boxdorf und Großgründlach wegen eines Gasaustritts im Freien. Bereits auf dem Weg dorthin bemerkten die ersten Einsatzkräfte das auffällige Zischen des austretenden Gases. Sofort nach ihrer Ankunft sperrten sie den Gefahrenbereich ab und evakuierten die umliegenden Gebäude.
Aufgrund der Tatsache, dass bereits kleinste Funken Erdgas entzünden können, ergreif die Feuerwehr zusätzliche Brandschutzmaßnahmen, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Gleichzeitig überwachten sie mit Messgeräten kontinuierlich die Ausbreitung des Gases.
Nachdem die beschädigte Leitung in der Baugrube abgedichtet und der Gasaustritt gestoppt war, überprüften die Einsatzkräfte das betroffene Gebiet sowie angrenzende Gebäude mit verschiedenen Messgeräten. So wurde sichergestellt, dass sich keine gefährlichen Gaskonzentrationen angesammelt hatten.
Nach etwa zwei Stunden wurden die Sicherheitsmaßnahmen aufgehoben und die Bewohner konnten zurückkehren. Der Energieversorger blieb für weitere Arbeiten vor Ort.
Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. [DK, FS].
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Feuerwehr Nürnberg
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung (bereits lokal berichtet)
Augsburg (ost)
Harburg - Am Dienstag, dem 12.05.2026, gegen 20.00 Uhr ereignete sich in Ronheim ein Vorfall in einem Wohngebäude, in dem mehrere Personen leben. Daran waren verschiedene Streifenwagen beteiligt, auch von umliegenden Dienststellen und aus Augsburg.
In der Küche gerieten um etwa 19.00 Uhr zwei ungarische Staatsbürger, 65 und 53 Jahre alt, zunächst verbal und dann auch körperlich aneinander. Dabei erlitt der jüngere der beiden eine oberflächliche Schnittverletzung im Gesicht. Da die Bewohner der Polizei zunächst nicht klar den Vorfall schilderten, wurden mehrere Streifen zur Örtlichkeit geschickt.
Die Polizeibeamten nahmen eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den älteren Mann auf.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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POL Schwaben Nord: Autobahnpolizei ermittelt nach Verkehrsunfall auf der A8
Augsburg (ost)
Friedberg - Am Dienstag (12.05.2026), gegen 08.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A8 in Richtung München ein Auffahrunfall mit zwei Fahrzeugen. Zwei Personen wurden verletzt. Eine 30-jährige Frau fuhr auf das vorausfahrende Auto eines 52-jährigen Mannes auf. Die Frau wurde schwer verletzt, während der Mann nur leichte Verletzungen erlitt. Der Schaden beläuft sich auf ungefähr 45.000 Euro. Um die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge durchzuführen, mussten zwei Fahrspuren für etwa 90 Minuten gesperrt werden. Sowohl die 30-jährige Frau als auch der 52-jährige Mann sind deutsche Staatsbürger. Die Polizei ermittelt nun gegen die 30-jährige Fahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Dienstag (12.05.2026) ereignete sich ein Vorfall von Vandalismus in der Fritz-Koelle-Straße. Um 21:15 Uhr warf eine unbekannte Person einen Stein gegen die Scheibe eines Linienbusses. Diese wurde beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Die Polizei hat Spuren gesichert und überprüft derzeit Videomaterial. Die Polizei ermittelt nun gegen den unbekannten Täter wegen Sachbeschädigung. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 entgegengenommen.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Unfallflucht
Augsburg (ost)
Am Sonntag (10.05.2026) ereignete sich in der Mühlhauser Straße ein Unfall, bei dem der Verursacher flüchtete.
Zwischen 14.00 Uhr und 15.30 Uhr wurde ein geparktes Auto am Autobahnseeparkplatz von einem unbekannten Fahrer beschädigt. Der Schaden an der Fahrertür beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
Die Polizei ermittelt nun gegen den unbekannten Täter wegen Fahrerflucht.
Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2310 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstahl
Augsburg (ost)
Oberhausen - In den frühen Morgenstunden des Mittwochs (13.05.2026) um etwa 03:15 Uhr wurde ein Portemonnaie aus einem Taxi in der Donauwörther Straße gestohlen. Der Wert des gestohlenen Gegenstandes liegt im hohen dreistelligen Bereich. Der Dieb wird wie folgt beschrieben: - ungefähr 35-40 Jahre alt, - zwischen 165-170 cm groß, - dunkle Haare, - schwarze Jacke und schwarzer Rucksack. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahls gegen eine unbekannte Person aufgenommen. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg West unter der Telefonnummer 0821/323-2510 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Fahrt unter Alkoholeinfluss
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Montag (11.05.2026) fuhr ein 30-jähriger Autofahrer betrunken auf der Haunstetter Straße. Um 21.30 Uhr kontrollierten Polizisten den Mann. Bei der folgenden Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 30-Jährige betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und stoppten die Weiterfahrt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 30-Jährige am Dienstag (12.05.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Mann und setzte diesen um. Der 30-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der 30-jährige Mann hat die Staatsangehörigkeit von Bosnien und Herzegowina.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach sexueller Belästigung und Ladendiebstahl
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Montag (11.05.2026) um etwa 19.30 Uhr wurde eine 25-jährige Frau zunächst von einem 34-jährigen Mann in einem Supermarkt in der Viktoriastraße unsittlich berührt. Später stellte sich heraus, dass der 34-Jährige auch Waren im Wert von über zwanzig Euro gestohlen hatte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 34-Jährige am Dienstag (12.05.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen sexueller Belästigung und Diebstahl im Laden gegen den Mann und setzte ihn in Haft. Der 34-Jährige befindet sich jetzt in einem Gefängnis. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann unter anderem wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und des Ladendiebstahls. Der 34-Jährige ist deutscher Staatsbürger.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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HZA-A: Hauptzollamt Augsburg stellt Jahresbilanz 2025 vor
Augsburg/Schwaben (ost)
Über 5,2 Milliarden Euro hat das Hauptzollamt Augsburg im Jahr 2025 für den Bundeshalt und den Haushalt der Europäischen Union (EU) eingenommen. "Mit seinen Einnahmen trägt das Hauptzollamt Augsburg seinen Teil zur finanziellen Leistungsfähigkeit Deutschlands und der EU bei", erklärt Adrian Kube, Pressesprecher des Hauptzollamts Augsburg.
Warenverkehr
Die sechs Zollämter im Bezirk des Hauptzollamts Augsburg fertigten mehr als 6,5 Millionen Sendungsposition ab. Dabei erhoben die Beamten mehr als eine Milliarde Euro Einfuhrumsatzsteuer. Die Zölle, die bei der Einfuhr bestimmter Waren erhoben werden, belaufen sich auf knapp 45 Millionen Euro und werden an die EU abgeführt. Bei der Kontrolle des Warenverkehrs achten die Zöllnerinnen und Zöllner u.a. auch auf verbotene, gefälschte oder genehmigungspflichtige Waren. Im Bereich der Marken- und Produktpiraterie lagen die Aufgriffszahlen mit rund 26.000 Stück um ein achtfaches höher als im Jahr 2024. Auch die Anzahl der Feststellung mit Arzneimittel erhöhte sich um mehr als das Doppelte auf 580.
Verbrauch- und Verkehrsteuern
Mit über 3,5 Milliarden Euro, davon 3 Milliarden Euro Energiesteuer, bilden die Verbrauchsteuern den größten Anteil der Einnahmen. Die erhobene Tabaksteuer von rund 46,7 Millionen Euro verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr. Die Biersteuer, deren Ertrag den Ländern zufließt, brachte dem Freistaat Bayern zirka 38,5 Millionen Euro ein. Die Beamten des Hauptzollamts Augsburg nahmen knapp 560 Millionen Euro an Kraftfahrzeugsteuer ein.
Finanzkontrolle Schwarzarbeit
Fast 600 Arbeitgeber wurden im vergangenen Jahr geprüft. Im Nachgang zu den Prüfungen leiteten die Beamten über 2.200 Strafverfahren und über 1.200 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Gleichzeitig konnten mehr als 1.800 Strafverfahren und fast 1.200 Bußgeldverfahren erledigt werden. Der im Rahmen der umfangreichen straf- und bußgeldrechtlichen Ermittlungen festgestellte finanzielle Schaden liegt bei 15,7 Millionen Euro. "Die risikoorientierte Wahrnehmung der Prüf- und Ermittlungstätigkeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit steigert die Effizienz der Zöllnerinnen und Zöllner," teilt Kube mit.
Kontrolleinheiten
Die Kontrolleinheiten Verkehrswege sowie die Kontrolleinheiten Flughafen am Flughafen Memmingerberg und Augsburg haben bei ihren Kontrollen mehr als 250.000 Zigaretten, über 60 Waffen und rund 105 Kilogramm verschiedener Substanzen Betäubungsmittel sichergestellt.
Der Zoll - eine Verwaltung mit breitem Aufgabenspektrum
Mit seinen über 800 Beschäftigten nimmt das Hauptzollamt Augsburg nicht nur Aufgaben im waffentragenden Vollzugsbereich, d.h. bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an vier Standorten und bei den Kontrolleinheiten auf der Straße und den Flughäfen wahr. Auch die Zöllnerinnen und Zöllner im Innendienst, die mit der Steuererhebung, der Warenabfertigung oder der Ahndung von Straf- und Ordnungswidrigkeiten betraut sind, leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Finanzierung staatlicher Aufgaben. Der Zoll steht für berufliche Vielfalt, Karrierechancen, Gleichbehandlung und sichere Arbeitsplätze sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wir sind der Zoll
75 Jahre Zoll in der Bundesrepublik Deutschland möchte das Hauptzollamt Augsburg mit Ihnen am 18. Juli 2026 feiern. Wir sind der ZOLL - beim Tag der offenen Tür des Hauptzollamts Augsburg beim Zollamt Göggingen, Depotstraße 8, 86199 Göggingen, können Sie sich ein Bild von der vielfältigen Arbeit beim Zoll machen. Von 12:30 bis 16:00 Uhr stehen Ihnen die Zollbeamtinnen und -beamten Rede und Antwort. Ein abwechslungsreiches Programm wird die Veranstaltung abrunden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
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Hauptzollamt Augsburg
Adrian Kube
Telefon: 0821/5012 161
Mobil: 0151/209 941 84
E-Mail: presse.hza-augsburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
Bundespolizeidirektion München: Polizeieinsatz am Bahnhof TaufkirchenTatverdächtiger nach mehreren Straftaten festgenommen
München / Taufkirchen (ost)
Am Dienstagabend (12. Mai) ereigneten sich in einer S-Bahn der Linie S3 und am Bahnhof Taufkirchen mehrere Straftaten. Ein 40-jähriger deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Frankfurt am Main wurde vorübergehend von Polizeikräften festgenommen. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und sexueller Belästigung. Gegen 20:40 Uhr informierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Bundespolizei über eine Bedrohungssituation am Bahnhof Taufkirchen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 40-Jährige zunächst während der Fahrt mit der S3 eine Glasflasche auf einen bislang unbekannten Reisenden geworfen haben. Niemand wurde nach aktuellen Informationen verletzt. Später beleidigte der Mann einen 24-jährigen Reisenden verbal. Beide Personen verließen die S-Bahn am Bahnhof Taufkirchen. Dort kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Der 24-Jährige entfernte sich und gab später an, dass der Tatverdächtige ihm mit einem Messer gedroht habe. Danach kehrte der 40-Jährige zum Bahnsteig zurück. Dort sprach er eine 16-Jährige an, umarmte und küsste sie mehrmals gegen ihren erkennbaren Willen. Der zuvor geschädigte 24-Jährige beobachtete die Situation und alarmierte den Polizeinotruf. Beamte des Polizeipräsidiums München konnten den Mann kurz darauf am Bahnhof Taufkirchen festnehmen. Bei der späteren Durchsuchung durch die Bundespolizei wurde ein Messer in seiner Jackentasche gefunden und beschlagnahmt. Der 24-Jährige verletzte sich leicht am Fuß während seiner Flucht und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die 16-Jährige wurde von Einsatzkräften betreut und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihrem Vater übergeben. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte und bedrohte der Tatverdächtige mehrmals die eingesetzten Beamten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der 40-Jährige soll im Laufe des Mittwochs einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Bundespolizei überprüft derzeit Videoaufnahmen aus der S-Bahn und vom Bahnhof Taufkirchen. Der bislang unbekannte Reisende, auf den die Glasflasche geworfen wurde, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer 089 / 515550-0 zu melden.
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Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
HZA-LA: Das Hauptzollamt Landshut zieht positive Jahresbilanz 2025/ Einzelfunde von 4,6 Millionen Zigaretten, 2,8 Tonnen Plagiate und 17 Kilogramm Betäubungsmittel
Landshut (ost)
Über 898 Millionen Euro Einnahmen aus Steuern und Zölle, über 76 Millionen Euro aus Beitreibungen aus Vollstreckungsmaßnahmen und eine ermittelte Schadens¬summe durch Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung von über 13 Millionen Euro sind Zahlen, die für sich sprechen und die erfolgreiche Bilanz 2025 des Haupt¬zoll¬amts Landshut widerspiegeln. Der Zoll ist eine Einnahmeverwaltung. Im Jahr 2025 hat er bundesweit rund 157 Milliarden Euro eingenommen. Die Sicherung der finanziellen Leistungs¬fähigkeit ist Grundlage für das Funktionieren unseres Staates. Denn diese Ein¬nahmen machen wichtige Zukunftsinvestitionen in Bildung, Familie, Forschung oder Infrastruktur erst möglich. Auch die staatliche Bezuschussung der Renten- und Sozialsysteme muss aus dem Einnahmetopf geleistet werden.
Das Hauptzollamt Landshut
Im rund 12.000 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamts Landshut vereinnahmten rund 690 Zöllnerinnen und Zöllner knapp 975 Millionen Euro. Der Zuständigkeitsbereich umfasst den Regierungs¬bezirk Niederbayern (vom Land¬kreis Kelheim nur der Südbereich) sowie die oberbayerischen Landkreise Dachau, Erding und Freising (ohne den Flughafen München). Das Hauptzollamt Landshut ist in der Fläche an Dienststellen in Landshut, Hallbergmoos, Passau, Pfarrkirchen, Plattling, Suben-Autobahn und Zwiesel vor Ort.
Der Zoll - Die Einnahmeverwaltung des Bundes
Das Hauptzollamt Landshut hat im vergangenen Jahr über 898 Millionen Euro an Steuern und Abgaben erhoben. Von diesen Einnahmen entfallen knapp 25 Millionen Euro auf Zölle, die der EU zufließen. Über 763 Millionen Euro Einfuhr¬umsatzsteuer und über 110 Millionen Euro Verbrauchsteuern - hierzu gehören unter anderem die Energiesteuer, Stromsteuer und Alkoholsteuer - fließen dem Bundeshaushalt zu.
Zollkontrollen sorgen für Sicherheit
Die Überwachung von Ein- und Ausfuhrverboten und die Bekämpfung des Schmuggels von verbrauchsteuerpflichtigen Waren (Zigaretten, Alkohol, etc.) zählen zu den Aufgaben der Kontrolleinheiten Verkehrswege, die regional in Passau, Plattling und Zwiesel ansässig sind. Im vergangenen Jahr überprüften die Zoll¬beamten auf sämtlichen Verkehrswegen im Bezirk über 8.000 Objekte und über 16.000 Personen. Insgesamt zog der Zoll in ganz Deutschland im vergangenen Jahr rund 69 Tonnen Betäubungsmittel sowie 256 Millionen Schmuggelzigaretten aus dem Verkehr. Plagiate verursachen weltweit einen wirtschaftlichen Schaden in Milliarden¬höhe. 2025 hat der Zoll 4,6 Millionen Produktfälschungen beschlagnahmt. Wie konsequent der Zoll gegen den internationalen Schmuggel vorgeht, zeigen erfolgreiche Aufgriffe der Landshuter Zöllnerinnen und Zöllner. Ende März 2025 staunte ein Abfertigungsbeamter des Zollamts Suben nicht schlecht, als hinter dem angemeldeten Toilettenpapier mehrere Kartons voller Zigaretten zum Vorschein kamen. Insgesamt stellten die Zollbeamten 4,6 Millionen Zigaretten sicher. Einsatzkräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege Zwiesel kontrollierten im April 2025 auf der BAB 3 im Landkreis Deggendorf eine alleinfahrende Zugmaschine aus Dänemark mit dem Ziel Türkei. Bei der intensiven Überprüfung entdeckten die Beamten Betäubungsmittel versteckt in einem von außen zugänglichem Seitenfach sowie hinter der Rückwand und in der Seitenverkleidung der Fahrerkabine. Zudem hatte der Fahrer noch Haschisch in seiner getragenen Kleidung. Insgesamt wurden elf Kilogramm Kokain, sechs Kilogramm Marihuana sowie 100 Gramm Haschisch sichergestellt. Der Fahrer wurde inzwischenzeit rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.
Effiziente Warenabfertigung
Die Warenabfertigung ist eine zöllnerische Kernaufgabe. Tag für Tag fließen enorme Warenströme von Deutschland in Nicht-EU-Länder und umgekehrt. Der Anteil von E-Commerce steigt stetig in erheblichem Umfang an. Die vier Zollämter Hallbergmoos, Passau, Plattling und Suben-Autobahn des Haupt¬zollamtes Landshut zählten vergangenes Jahr insgesamt rund 1,1 Millionen Positionen Einfuhrabfertigungen und über neun Millionen bei der Ausfuhr. Die erforderlichen Zollbehandlungen schnell und effizient abzuwickeln, ist das gemeinsame Anliegen von Wirtschaft und Zoll. Mit Hilfe moderner digitaler Abfertigungssysteme und einem flexiblen Personaleinsatz kann die Masse an Sendungen "just in time" bewältigt werden. Dass der Zoll auch entschieden gegen unlauteren und illegalen Handel mit gefälschten Produkten vorgeht, zeigt ein Aufgriff beim Zollamt Suben. Im Juli 2025 wurde dort eine Sendung mit Textilien zur Einfuhr nach Deutschland angemeldet. Bei der Beschau der Ware ergab sich der Verdacht, dass es sich um gefälschte Kleidungsstücke handeln könnte. Die jeweiligen Rechteinhaber bestätigten den Plagiatsverdacht. Insgesamt wurden Textilien mit einem Gesamtgewicht von rund 2,8 Tonnen und einem geschätzten Originalwert von mehr als 2,5 Millionen Euro vernichtet. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) schätzt, dass in Deutschland bereits Zehntausende Arbeitsplätze verloren gegangen sind, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) spricht von einem weltweiten Markt mit gefälschten Produkten im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar jährlich.
Vollstreckung öffentlich-rechtlicher Forderungen
Der Zoll treibt Forderungen ein, die von Schuldnern nicht freiwillig bezahlt werden. Hierunter fallen zolleigene Außenstände, aber auch Außenstände der Agentur für Arbeit, der Krankenkassen, der Berufsgenossen¬schaften sowie auch weiterer Sozialbehörden. Die zentrale Vollstreckungsstelle des Hauptzollamts Landshut erledigte im Jahr 2025 über 213.000 Fälle und trieb dabei mehr als 76 Millionen Euro ein. Nicht immer können die Vollziehungsbeamtinnen und Vollziehungsbeamten geschuldete Beiträge in bar kassieren. Kommt es dann zur Pfändung von Wert¬gegenständen, werden diese zum Teil über das virtuelle Auktionshaus unter www.zoll-auktion.de verkauft.
Finanzkontrolle Schwarzarbeit
Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vernichten Arbeitsplätze, erhöhen die Arbeitslosigkeit und bringen den Staat um Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Mit seinem Einsatz gegen die Schwarzarbeit sorgt der Zoll für fairen Wettbewerb, den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie stabile Beitragssätze und gerechte Arbeits¬bedingungen. Von den Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an den Standorten Landshut, Passau, Pfarrkirchen und Plattling konnten im vergangenen Jahr über 1.700 Strafverfahren abgeschlossen werden. Infolgedessen wurden Geldstrafen in Höhe von mehr als 1,3 Millionen Euro verhängt und Freiheitsstrafen von über 32 Jahren erwirkt. Die Anzahl der Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Schwarzarbeit belief sich auf fast 700, die mit über 760.000 Euro bebußt wurden. Die im Bezirk des Hauptzollamts Landshut ermittelte Schadenssumme durch Schwarzarbeit beträgt mehr als 13 Millionen Euro.
Ausbildungshauptzollamt Landshut
"Eine Laufbahn beim Zoll bietet nicht nur einen sicheren und familienfreundlichen Arbeitsplatz, sondern überzeugt vor allem durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Ob im Vollzugsdienst, im Prüfungsdienst oder im Innendienst - der Zoll eröffnet einen spannenden und abwechslungsreichen Berufsalltag. Für die kommenden Jahre wünsche ich mir viele motivierte junge Menschen, die sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium beim Zoll entscheiden. Die Ausbildungsmesse "Vocatium" am 17. und 18. Juni 2026 in Landshut sowie unser Zollinfotag - Karriere mit Tag der offenen Tür - "Wir sind der Zoll" am 12. September 2026 in Altdorf bieten eine hervorragende Gelegenheit, die Vielfalt unseres Berufs und die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen," so Petra Seidl, Leiterin des Hauptzollamts Landshut. Flexible Arbeitszeiten, gute Bezahlung, ein mobiler Arbeitsplatz, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und spannende Tätigkeiten ein ganzes Berufsleben lang zeichnen den Zoll als guten Arbeit¬geber aus. Die zweijährige Ausbildung und das dreijährige Studium bieten durch das duale System eine Ausbildung auf besonders hohem Niveau. Derzeit absolvieren 92 Nachwuchskräfte (45 gD, 47 mD) eine Ausbildung beim Hauptzollamt Landshut. Ausführliche Informationen zum Thema Ausbildung und duales Studium beim Zoll können auf der Internetseite www.zoll.de abgerufen werden.
Ausblick
Um Interessierten einen umfassenden Einblick in die vielseitigen Aufgabenbereiche des Zolls zu ermöglichen, veranstaltet das Hauptzollamt Landshut am 12. September 2026 in Altdorf einen Zollinfotag - Karriere mit Tag der offenen Tür - "Wir sind der Zoll". Besucherinnen und Besucher haben dabei die Gelegenheit, die vielfältigen Tätigkeiten sowie die unterschiedlichen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten beim Zoll kennenzulernen.
Anmeldung per E-Mail unter zollinfotag.hza-landshut@zoll.bund.de. möglich!
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Hauptzollamt Landshut
Telefon: 0871/ 806 - 9010
E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de
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HZA-R: Zoll deckt Schwarzarbeit bei Kurierdienst in Amberg auf - Unternehmer wegen Schwarzarbeit zu 12.000 Euro Geldstrafe verurteilt
Regensburg (ost)
Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Weiden i.d. OPf. des Hauptzollamts Regensburg haben ein Ermittlungsverfahren gegen den Inhaber eines Kleintransportunternehmens aus Amberg erfolgreich zum Abschluss gebracht. Der Unternehmer hatte im Zeitraum von Januar 2019 bis Februar 2024 in insgesamt 96 Fällen Sozialversicherungsbeiträge für Beschäftigte nicht ordnungsgemäß abgeführt. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte ihn deshalb zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro.
Nach einem telefonischen Hinweis überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg zunächst die vorliegenden Informationen. Nachdem sich der Verdacht bestätigt hatte, wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellten die Beschäftigten des Zolls fest, dass Arbeitnehmer teilweise gar nicht oder mit zu niedrigen Löhnen bei der Sozialversicherung angemeldet worden waren.
In mehreren Fällen deklarierte der Unternehmer Teile des Arbeitslohns als angeblich steuerfreie Reisekosten, ohne entsprechende Nachweise vorlegen zu können. Teilweise wurden Sozialversicherungsbeiträge trotz offizieller Anmeldung der Beschäftigten nicht bezahlt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 32.000 Euro. Das Amtsgericht Regensburg verhängte gegen den Unternehmer eine Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu je 40 Euro. Neben der Geldstrafe muss der Verurteilte auch für den entstandenen Schaden aufkommen sowie die Kosten des Verfahrens tragen.
"Schwarzarbeit schadet der Allgemeinheit, benachteiligt ehrliche Unternehmen und trifft häufig auch die Arbeitnehmer selbst. Hinweise aus der Bevölkerung helfen dem Zoll dabei, solche Verstöße konsequent zu verfolgen", erklärt René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg.
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Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
Telefon: 0941 2086-1503
E-Mail: presse.hza-regensburg@zoll.bund.de
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HZA-M: Das Hauptzollamt München stellt seine Jahresbilanz für 2025 vor
München (ost)
Im Jahr 2025 hat der Münchner Zoll:
"Der Zoll leistet einen wesentlichen Beitrag zur ordnungsgemäßen Sicherung der Staatseinnahmen und erfüllt damit eine zentrale Aufgabe für das Gemeinwesen", so die Leiterin des Hauptzollamts München, Frau Dr. Stephanie Nusser.
Einnahmen für Ausgaben (in Millionen Euro); Gesamt: 7,2 Mrd. Euro Zölle 476 Einfuhrumsatzsteuer 3.889 Verbrauchsteuern 2.558 KFZ-Steuer 208 Luftverkehrsteuer 79
Das Hauptzollamt München hat im Jahr 2025 rund 7,2 Milliarden Euro für die Kassen des Bundes, der Europäischen Union und für das Land Bayern eingenommen. Die Verbrauchsteuern in Höhe von einer Milliarde Euro bildeten die Haupteinnahmequelle. Die Biersteuer, deren Ertragshoheit den Ländern zusteht, brachte dem Freistaat Bayern rund 43 Millionen Euro ein.
Außenprüfung
Der Prüfungsdienst des Hauptzollamtes München hat im vergangenen Jahr 590 Prüfungen sowie Steueraufsichtsmaßnahmen vorgenommen. Diese fanden auf den Gebieten Zoll, Warenursprung und Präferenzen, Verbrauchsteuern sowie Außenwirtschaftsrecht statt. Dabei forderte der Zoll von verschiedenen Firmen fast zwei Millionen Euro nach und erstattete 1,1 Millionen Euro.
Finanzkontrolle Schwarzarbeit - Schaden von der Allgemeinheit abwenden Illegale Beschäftigung, Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug schädigen die Gemeinschaft auf vielfältiger Weise. Kein Unternehmen, das seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ordnungsgemäß beschäftigt, kann mit Firmen konkurrieren, die rechtswidrig Arbeitskräfte einsetzen. Mit seinem Einsatz hiergegen trägt der Zoll zur gerechten und korrekten Abführung der Abgaben, wie zum Beispiel der Sozialversicherungsbeiträge, und damit zur Stabilisierung unserer Sozialsysteme bei. Sozialbetrüger, illegal oder schwarz Beschäftigte und ihre Auftraggeber schaden der Allgemeinheit: Sie betrügen die Sozialversicherung, hinterziehen Steuern und vernichten legale Arbeitsplätze.
Die Bediensteten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit München haben im Jahre 2025 insgesamt 617 Arbeitgeber aus allen Wirtschaftsbereichen risikoorientiert überprüft.
Dabei wurden:
Finanzkontrolle Schwarzarbeit 2024 2025 Eingeleitete Ermittlungsverfahren - Straftaten 2.141 2.028 - Ordnungswidrigkeiten 890 829 Geldstrafen 937.135 EUR 1.117.580 EUR Geldbußen 881.827 EUR 829.625 EUR Freiheitsstrafen 25 37 Schadenssumme 11.080.274 EUR 7.010.126 EUR
Im Rahmen von Strafverfahren wurden durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit über eine Million Euro an Geldstrafen verhängt. Wegen Ordnungswidrigkeiten wurden gleichzeitig Geldbußen in Höhe von rund 829.000 Euro erhoben.
Der Zoll am Flughafen München - Sicherheit für die Bürger "Haben sie Waren anzumelden?" Auf diese Frage lässt sich die Arbeit des Zolls schon lange nicht mehr reduzieren. Rund 400 Zöllnerinnen und Zöllner sichern am Münchner Flughafen die Leistungsfähigkeit unseres Gemeinwesens und fördern den Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie schützen die Wirtschaft vor Wettbewerbsverzerrungen, die Verbraucher vor gefährlichen Waren aus dem Ausland und die Bevölkerung vor den Folgen grenzüberschreitender organisierter Kriminalität.
Flughafen München 2024 2025
Rauschgift (in kg) 266 1.461 Khat (in kg) 268 197 Zigaretten (in Stück) 929.760 1.529.992 Verbotene Gegenstände / Waffen (in Stück) 205 541 Artenschutz (Anzahl der Fälle) 126 110
Rauschgift:
Im vergangenen Jahr stellten die Beamten bei zahlreichen Rauschgiftschmuggelfällen insgesamt 1.658 kg Betäubungsmittel fest.
Verbotene Gegenstände und Waffen:
Insgesamt 541 verbotene Waffen, primär Schlagringe, Wurfsterne, Butterfly- sowie Springmesser haben die Zöllner am Flughafen sichergestellt.
Artenschutz:
Die Zöllner registrierten 110 Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. 1.280 Verarbeitungserzeugnisse, wie beispielsweise Muscheln und Korallen, Lederwaren aus Reptilienleder oder Kosmetik und Arzneimittel mit Bestandteilen geschützter Pflanzen, wurden den Reisenden im Laufe des vergangenen Jahres abgenommen.
Zollamt München-Flughafen - Partner der Wirtschaft Das Zollamt München-Flughafen überwacht die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Waren und setzt die zu erhebenden Einfuhrabgaben fest.
Im vergangenen Jahr haben die Zöllnerinnen und Zöllner rund eine Milliarde Euro an Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Insgesamt haben sie über 1,6 Millionen Ausfuhr- und 146.000 Einfuhrsendungen (*) abgefertigt.
(*) ohne die ergänzenden Anmeldungen, die durch das HZA abgewickelt werden
Zollamt Garching-Hochbrück
Das Zollamt ist zuständig für die Einfuhr- und Ausfuhrabfertigung der Millionen-Stadt München. Insgesamt haben die Beamten im vergangenen Jahr rund 381.000 Ausfuhr- und rund 169.000 Einfuhrsendungen (*) abgefertigt und über 156 Millionen Euro an Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer erhoben.
(*) ohne die ergänzenden Anmeldungen, die durch das HZA abgewickelt werden
Produktfälschungen und Produktsicherheit Wie im vergangenen Jahr landeten wieder einmal zahlreiche Waren mit Fälschungen angesagter Markenprodukte beim Münchner Zoll. Daneben kam es vermehrt zu Aufgriffen, die die Produktsicherheit betreffen.
Produktfälschungen 2024 2025
Gesamtaufgriffszahlen 135.425 25.085 Gegenstände (Produktpiraterie) in EUR 14.654.425 4.825.357 Kleidung und Zubehör 109.954 4.289 Schuhe 4.990 3.151 Mobiltelefone 10.336 155 Elektronische Ausrüstung 10.469 47
Schule beendet - was dann? Tag der Ausbildung beim Münchner Zoll Wer sich für den Beruf des Zöllners interessiert, hat am 10.10.2026 die einmalige Chance, sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen und sich zu informieren. An diesem Tag wird ein Infotag in der Landsberger Straße stattfinden, zu dem sich alle Interessierten unter presse.hza-muenchen@zoll.bund.de anmelden können.
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Hauptzollamt München
Pressesprecher
Thomas Meister
Telefon: 089 - 975 90717
E-Mail: Thomas.Meister2@zoll.bund.de
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








