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Altdorf b. Nürnberg: Tödlicher Unfall bei Forstarbeiten

Ein 85-jähriger Pedelecfahrer wurde von einer Forstmaschine erfasst und erlitt tödliche Verletzungen. Der Unfallort befindet sich auf einem Schotterweg nördlich der Bahnlinie.

Foto: unsplash

Altdorf b. Nürnberg (ost)

Am Nachmittag des Dienstags (08.09.2026) ereignete sich in einem Waldgebiet zwischen Feucht und Ochenbruck ein tragischer Vorfall. Ein 85-jähriger Fahrer eines Pedelecs wurde von einer Forstmaschine (auch bekannt als Rückezug) erfasst und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Um 16:00 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über einen Unfall in diesem Bereich informiert. Der Unfallort liegt auf einem Schotterweg nördlich der Bahnlinie zwischen den beiden Ortschaften, wo zum Unfallzeitpunkt Forstarbeiten durchgeführt wurden.

Nach den derzeitigen Ermittlungen bog ein 30-jähriger Staatsbürger aus Polen mit einem Rückezug aus dem Wald heraus und fuhr eng nach links auf den Schotterweg. Aus bisher ungeklärten Gründen erfasste das Fahrzeug einen 85-jährigen deutschen Pedelecfahrer und überrollte ihn. Der 85-Jährige, der einen Helm trug, erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb.

Der Bereich, in dem die Forstarbeiten stattfanden, war durch Absperrschnüre und große Warnschilder gekennzeichnet. Die genauen Umstände, ob und inwieweit die Zufahrtswege zum Unfallort zum Zeitpunkt des Unfalls gesperrt waren und wie der 85-Jährige in den Bereich gelangen konnte, werden derzeit untersucht.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat angeordnet, dass ein Sachverständiger hinzugezogen wird, um den genauen Unfallhergang zu klären. Die Polizeiinspektion Altdorf bei Nürnberg führt die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache durch.

Verfasst von: Alexander Greil/ mc

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741, was 84,81% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Todesfälle, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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