Ein unbekannter Mann gab vor, eine Autopanne zu haben, drang in ein Haus ein und forderte Bargeld. Nach einem Gerangel floh er. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.
Ansbach-Käferbach: Versuchter Raub, Polizei sucht Zeugen

Ansbach (ost)
Am Donnerstagmorgen (28.05.2026) hat sich ein bisher unbekannter Mann unter dem Vorwand einer Autopanne Zugang zu einem Grundstück im Ansbacher Ortsteil Käferbach verschafft und dort nach Bargeld gefragt. Die Kriminalpolizei Ansbach ermittelt wegen versuchten Raubes und sucht nach Zeugen.
Um 05:45 Uhr klingelte der Fremde an dem Grundstück und behauptete, mit seinem Auto eine Panne zu haben. Er bat die Bewohnerin um Hilfe. Diese ließ den Mann dann ins Haus. Dort verlangte der Mann Bargeld. Als die Bewohnerin dies verneinte, kam es zu einem Handgemenge. Danach flüchtete der Unbekannte.
Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Raubes aufgenommen und sucht nun Zeugen, die Informationen zu einem möglichen Pannenfahrzeug oder zu verdächtigen Personen im Bereich Käferbach haben.
Bisher ist nur bekannt, dass es sich bei dem Täter um einen Mann mit westeuropäischem Aussehen handelt, der akzentfrei Deutsch sprach.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.
Verfasst von: Oliver Trebing
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2361 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2771 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1722 auf 2061. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2275 auf 2743, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2023 auf 2461 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 252 auf 282 anstieg. Die Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen stieg von 1040 auf 1355. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.361 | 2.771 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.722 | 2.061 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.275 | 2.743 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.023 | 2.461 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 252 | 282 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.040 | 1.355 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 449, wovon 370 männlich und 79 weiblich waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 nahezu gleich, wobei 390 männlich und 58 weiblich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








