Ein unbekannter Mann griff einen 32-Jährigen auf einem Parkplatz an und wirkte massiv auf dessen Hals ein. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Ansbach: Streit auf Parkplatz, Massive Gewaltanwendung auf Hals – Zeugen gesucht

Ansbach (ost)
Am Mittwochabend (19.08.2026) kam es zu einem Streit auf einem Parkplatz am Scheerweiher bei Ansbach, bei dem ein unbekannter Mann einen 32-Jährigen angriff und ihm unter anderem am Hals schwer verletzte. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.
Die beiden Männer trafen sich gegen 20:00 Uhr auf dem Parkplatz an der Aussichtsplattform Scheerweiher im Westen von Ansbach. Nach einem kurzen Streit stiegen sie in das grüne Auto des 32-Jährigen. Gegen 21:20 Uhr kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der der Täter den Hals des 32-Jährigen schwer verletzte. Er hörte erst auf, als der Mann den Notruf wählte, und flüchtete dann.
Der 32-Jährige wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Beschreibung der Person:
männlich, ca. 25 – 30 Jahre alt, ca. 1,75 – 1,80 m groß, sportlich-schlank, dunkelblonde/braune Haare; trug ein rotes T-Shirt und dunkle Hose
Da die Behandlung lebensbedrohlich war, hat das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Die Beamten bitten die Bevölkerung um Mithilfe und stellen folgende Fragen:
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 entgegen.
Verfasser: Marc Siegl
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten aufgezeichneten Fälle von Mord in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 verzeichnete, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei 380 Fälle gelöst wurden und 449 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 370 männlich, 79 weiblich und 185 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der aufgezeichneten Fälle auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden und 448 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 390 männlich, 58 weiblich und 185 nicht-deutsche Verdächtige.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








