Ein 18-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen, nachdem er am Mittwochabend auf den Hals eines 32-Jährigen in Ansbach einwirkte.
Ansbach: Tatverdächtiger festgenommen nach Streit auf Parkplatz

Ansbach (ost)
Am 20.08.2026 wurde in Meldung 766 berichtet, dass am 19.08.2026 (Mittwochabend) ein Unbekannter auf einem Parkplatz des Scheerweihers bei Ansbach massiv auf den Hals eines 32-Jährigen eingewirkt hat. Nun wurde ein 18-jähriger Verdächtiger ermittelt und festgenommen.
Die beiden Männer trafen sich um 20:00 Uhr auf dem Parkplatz an der Aussichtsplattform Scheerweiher westlich von Ansbach. Nach einem kurzen Streit stiegen sie in den grünen Kleinwagen des 32-Jährigen. Dort kam es um 21:20 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Täter unter anderem massiv auf den Hals des 32-Jährigen (deutscher Staatsbürger) einwirkte. Er hörte erst auf, als der Mann den Notruf wählte, und lief dann weg.
Der 32-Jährige wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus gebracht.
Die Ansbacher Mordkommission übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen wurde ein 18-jähriger Deutscher als Verdächtiger identifiziert. Die Beamten nahmen den 18-Jährigen am Donnerstag (10.09.2026) fest und brachten ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach zur Prüfung der Haftfrage vor den Ermittlungsrichter.
Der Verdächtige wurde wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Haft genommen. Die Ansbacher Kriminalpolizei führt weitere Ermittlungen zur Klärung des Vorfalls durch. Presseanfragen im Verlauf des Verfahrens werden von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Ansbach beantwortet.
Erstellt von: Michael Petzold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, wovon 380 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 449, wobei 370 männliche und 79 weibliche Verdächtige waren. 185 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 420, wobei 405 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 fast gleich, wobei 390 männliche und 58 weibliche Verdächtige registriert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb bei 185 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








