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Arbeitsreiches Wochenende für die Freilassinger Bundespolizei

Das vergangene Wochenende und der darauffolgende Montag waren geprägt von zahlreichen Fahndungstreffer und Haftbefehlen. Einige gesuchte Straftäter wurden verhaftet und in Justizvollzugsanstalten gebracht.

Symbolbild Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Freilassing (ost)

Das vergangene Wochenende (18. – 20. September) und der folgende Montag (21. September) waren für die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing sehr arbeitsreich. Neben unerlaubten Einreisen, Schleusungen und Verstößen im Zusammenhang mit Waffen und Betäubungsmitteln gab es insgesamt fast 100 Fahndungstreffer, die von der Bundespolizei gezählt wurden.

In einem internationalen Fernverkehrszug wurde am Freitagmittag ein 39-jähriger Mann aus Griechenland entdeckt. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover gesucht, da er noch 75 Tage einer 10-jährigen Haftstrafe wegen Totschlags verbüßen musste. Der Mann, dem das Recht auf Freizügigkeit aufgrund mehrerer begangener Straftaten entzogen wurde, war zuvor abgeschoben worden. Bundespolizisten nahmen ihn fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 29-jähriger Kroate in der Kontrollstelle an der A8 von der Bundespolizei als Passagier eines Reisebusses überprüft. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart suchte nach dem Mann, der vom Amtsgericht Leonberg zu einer Geldstrafe von 3.630 Euro wegen Körperverletzung verurteilt worden war. Da er die Strafe nicht bezahlen konnte, muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Da bei ihm auch eine kleine Menge Cannabis gefunden wurde, erwartet ihn zusätzlich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz.

Nur wenige Stunden später wurde ein 42-jähriger Serbe, ebenfalls Mitreisender in einem Reisebus, an derselben Kontrollstelle festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin suchte nach ihm wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten wurde gegen den Mann erlassen. Da er die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er festgenommen. Selbst die Zahlung hätte ihn nicht vor der Inhaftierung bewahrt. Das Amtsgericht Zossen suchte seit August 2022 nach dem 42-Jährigen wegen schwerer Brandstiftung und ordnete Untersuchungshaft an.

Am Samstagabend kontrollierten Bundespolizeikräfte an der A8 einen 46-jährigen Staatsangehörigen von Bosnien und Herzegowina. Die Staatsanwaltschaft Bochum suchte nach ihm wegen Diebstahls in Verbindung mit Körperverletzung, da noch eine Reststrafe von 106 Tagen zu verbüßen war. Auch er wurde von Bundespolizisten verhaftet und inhaftiert.

Am Sonntagvormittag versuchte ein 23-jähriger Serbe an derselben Stelle einzureisen. Er war aufgrund von vier Fällen des besonders schweren Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Frankenthal zur Festnahme ausgeschrieben. Da er die Einreisebedingungen nicht erfüllte, wurde ihm die Einreise in die Bundesrepublik verweigert und er wurde nach Österreich zurückgeschickt.

Am Montagmorgen konnte ein 53-jähriger Rumäne, der von Bundespolizisten in einem Zug bei Grenzkontrollen entdeckt wurde, weiterreisen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg suchte nach ihm wegen Betrugs, da er eine Geldstrafe von 2.340 Euro zu zahlen hatte. Diese konnte er, auch mit Unterstützung seiner Verwandten, vollständig begleichen.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing verzeichnete von Freitag bis Montag insgesamt 97 Fahndungstreffer und vollstreckte 20 Haftbefehle.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant. Davon waren 390 männlich und 58 weiblich. Interessanterweise blieb die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen mit 185 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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